Direkt von unseren Google Ads Experten haben wir die 100 besten Google Ads Tipps zusammengetragen.

Mit diesen Google Ads Tipps werden Ihre Kampagnen leistungsfähiger, die Verwaltung einfacher und effizienter und Sie werden insgesamt deutlich mehr Erfolg mit Ihren Google Ads Kampagnen haben.

Die 100 besten Google Ads Tipps

1. Definieren Sie Ihre Ziele für den Marketingkanal Google Ads

Wenn Sie Suchmaschinenwerbung auf Google schalten wollen, sollten Sie im Vorfeld bereits möglichst genau Ihre Marketingziele mit dem Kanal Google Ads definieren.

So macht es einen Unterschied, ob es erstmal um die Steigerung der Markenbekanntheit, den Absatz von Produkten oder das Generieren von neuen Leads für Ihr Geschäft geht. Diese Ziele bestimmen im Weiteren sowohl das Kampagnensetup, als auch die Leistungskennzahlen, welche Sie zur Erfolgsmessung beobachten werden.

Google Ads Ziele im Überblick

Mehr zu den Google Ads Zielen

  • Verkäufe oder Conversions online, in Apps, per Telefon oder im Geschäft steigern
  • Kunden ansprechen, die schon mit Ihnen in Kontakt getreten sind oder kurz vor einer Kaufentscheidung stehen

Funktionen, die einen Kauf- oder Conversion-Prozess einleiten, z. B. auf Klicks ausgerichtete Gebotsstrategien, Erweiterungen sowie Anzeigen, die potenzielle Kunden auf Websites, in Videos und Apps sehen, bei denen eine Partnerschaft mit Google besteht

Relevante Nutzer, die sich für Ihre Produkte oder Dienstleistungen interessieren, dazu bewegen, sich für einen Newsletter anzumelden oder ihre Kontaktdaten anzugeben.

Funktionen, die einen Conversion-Prozess einleiten, z. B. die Ausrichtung auf Zielgruppen, Erweiterungen sowie Anzeigen, die Nutzer auf Websites, in Videos und Apps sehen, bei denen eine Partnerschaft mit Google besteht

Potenzielle Kunden dazu bringen, Ihre Website zu besuchen

Funktionen, mit denen Nutzer Produktoptionen finden können, z. B. Werbung mit relevanten, dynamisch generierten Anzeigentiteln, Erweiterungen sowie Gebotsstrategien, durch die mehr Nutzer Ihre Website besuchen.

  • Potenzielle Kunden auf Ihre Marke oder Produkte aufmerksam machen, wenn sie Produkte suchen oder kaufen
  • Mit Nutzern interagieren, die Interesse an Ihrer Marke gezeigt haben
  • Nutzer auf Ihre Marke oder Produkte aufmerksam machen und dazu anregen, sie zu kaufen
  • Die Bekanntheit Ihrer Produkte oder Dienstleistungen steigern
  • Den Kunden Ihr Angebot vorstellen, wenn Sie ein neues Produkt anbieten oder mit Ihrem Unternehmen in einen neuen Geschäftsbereich einsteigen

Funktionen, mit denen Sie Ihre Markenbekanntheit steigern, z. B. ansprechende Anzeigen, Gebotsstrategien, mit denen Sie mehr Aufrufe erzielen, sowie andere Funktionen, mit denen Sie Aufmerksamkeit erregen und neue Kunden gewinnen

Die Anzahl der App-Installationen und -Interaktionen mit einer automatisierten Kampagne steigern, bei der Anzeigen im Google Suchnetzwerk, im Displaynetzwerk, bei Google Play, in anderen Apps und auf YouTube ausgeliefert werden

Mit lokalen Kampagnen lässt sich der Offlineumsatz durch Onlinewerbung steigern. Sie können in der Google Suche, auf Google Maps, auf YouTube und auf anderen Websites für Ihre Geschäfte werben.

2. Organisieren Sie Ihr Google Ads Konto systematisch

Berücksichtigen Sie beim Aufbau die Vertriebs- und Marketingstruktur.

Wenn Sie Ihr Google Ads Konto aufbauen, sollten Sie zunächst die Vertriebs- und Marketingstruktur Ihres Unternehmens berücksichtigen. Dies gibt Ihnen eine gute Orientierung, wie Sie Ihr Konto am besten organisieren können.

Überlegen Sie, welche Abteilungen oder Bereiche in Ihrem Unternehmen für die Verwaltung des Kontos verantwortlich sein sollten. Dann können Sie entsprechende Benutzerkonten anlegen und diese den jeweiligen Abteilungen zuordnen.

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3. Verknüpfen Sie Ihr Google Ads Konto mit Ihrem Google Analytics Konto

Durch das Verknüpfen Ihres Google Ads Kontos mit Google Analytics erhalten Sie tiefere Einblicke in das Verhalten der Kunden auf Ihrer Website nach einem Anzeigenklick. Sie können nachvollziehen, welche Seiten am häufigsten besucht werden, wie lange die Besucher verweilen und welche Aktionen sie ausführen. Diese detaillierten Daten ermöglichen es Ihnen, Ihre Kampagnen gezielt zu optimieren, indem Sie beispielsweise Ihre Anzeigenstrategie anpassen, um den ROI zu maximieren.

Darüber hinaus können Sie durch diese Verknüpfung Remarketing-Listen erstellen, um Besucher, die Ihre Website bereits besucht haben, gezielt erneut anzusprechen. Sie können maßgeschneiderte Anzeigen für diese Zielgruppen schalten, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, dass sie zurückkehren und eine Conversion durchführen. Die Nutzung dieser Funktionen führt zu einer effizienteren und effektiveren Marketingstrategie, die sowohl die Nutzererfahrung als auch Ihre Geschäftsergebnisse verbessert.

Google Ads Google Analytics Verknuepfung

4. Hinterlegen Sie eine sekundäre Zahlungsmethode

Nutzen Sie die Möglichkeit, um eine zweite Zahlungsmöglichkeit in Ihrem Google Ads Konto zu hinterlegen.

Die Ausspielung Ihrer Werbungen wird dadurch sichergestellt, selbst wenn es mit der ersten Zahlungsmöglichkeit zu Problemen kommen sollte.

Gerade bei Kreditkartenzahlung können Limit oder Ablaufdaten zur Ablehnung von Zahlungen führen.

Besomnders ärgerlich ist es, wenn Ihnen dann erst Wochen später auffällt, dass Ihre Anzeigen nicht mehr geschaltet werden und Ihnen entsprechend viele Nutzer und Umsatz entgangen sind.

zahlungsmethode google ads

5. Verhindern Sie Google Ads Klickbetrug

Google Ads ist ein wirklich mächtiges Tool, um online mehr Reichweite und Traffic zu generieren. Allerdings versuchen auch immer wieder böswillige Akteure, das System für ihre Zwecke auszunutzen – etwa in dem sie bewusst und wiederholt auf die eigenen Anzeigen klicken, um so das Werbebudget anderer Unternehmen zu erschöpfen. Dies nennt man Klickbetrug.

Doch keine Sorge: Google hat hierfür einige Sicherheitsmechanismen entwickelt, die verhindern sollen, dass Ihr Konto betroffen ist. Zum Beispiel überprüft Google ständig die IP-Adressen, von denen auf die Ads geklickt wird. Wenn es hier Abweichungen gibt oder bestimmte Muster erkannt werden, greift der Algorithmus von Google ein und es kann vorkommen, dass Ihre Ads für bestimmte Nutzer gar nicht mehr angezeigt werden – obwohl Sie dafür bezahlen würden. Auch für den Fall, dass doch einmal jemand versuchen sollte, Ihr Konto auszutricksen: In solchen Fällen erstattet Google den Betrag für die gefälschten Klicks.

Darüber hinaus sollten Sie zusätzliche Tools verwenden, wenn Sie befürchten, Opfer von Klickbetrug zu sein.

6. Erstellen Sie ein Google Ads Konto-Backup

Google Ads Editor

Im Setup Ihres Google Ads Kontos treffen Sie viele kritische Entscheidungen und Einstellungen, die den Erfolg Ihrer Kampagnen beeinflussen. Verwenden Sie den Google Ads Editor, um regelmäßig Backups Ihrer Kampagnen zu erstellen.

Der Editor bietet Funktionen zur Offline-Bearbeitung und ermöglicht eine einfache Verwaltung und Wiederherstellung Ihrer Daten.

Um maximale Sicherheit zu gewährleisten, speichern Sie die Backups zusätzlich in einer Cloud-Lösung, sodass Ihre Kampagnen jederzeit geschützt und zugänglich sind.

7. Löschen Sie nicht voreilig ein ganzes Google Ads Konto um ein Neues aufzusetzen.

Es gibt eigentlich keinen guten Grund ein bestehendes Google Ads Konto zu löschen bzw. aufzulösen. Viele Werbekunden denken, dass es besser sein könnte, ein lange Zeit schlecht gepflegtes Konto zu löschen und komplett neu zu starten. Aber historische Daten im Konto haben meistens durchaus für spätere Kampagnen einen Nutzen.

Wenn Ihnen allerdings ein großes und schlecht gepflegtes Konto zu unübersichtlich ist, können Sie es natürlich löschen oder auflösen und nochmal von vorne beginnen.

Das Auflösen Ihres Google Ads-Kontos entspricht nicht dem Löschen des Google-Kontos. Wenn Sie ein Google Ads-Konto auflösen, werden Ihre Anzeigen nicht mehr ausgeliefert. Sie können jedoch weiterhin auf das Konto zugreifen. Falls Sie hingegen Ihr Google-Konto löschen, werden auch alle zugehörigen Google-Produktkonten aufgelöst und Sie können danach nicht mehr auf die Konten zugreifen. Ihr Gmail-Nutzername wird ebenfalls gelöscht und kann zukünftig nicht mehr verwendet werden.

8. Setzen Sie auf die Performance Kanäle Search- und Shopping

Wenn Sie auf die Performance-Kanäle Search und Shopping setzen, profitieren Sie von einer Vielzahl an Vorteilen. Zum einen bieten diese Kanäle eine eindeutige Messbarkeit des Erfolges Ihrer Online-Werbemaßnahmen. Dadurch können Sie schnell und einfach überprüfen, welche Kampagnen funktionieren und welche nicht. Auf Basis dieser Informationen können Sie dann gezielt Anpassungen vornehmen, um die Effektivität Ihrer Kampagnen kontinuierlich zu steigern.

Ein weiterer Vorteil von Search- und Shopping-Kampagnen liegt in der hohen Reichweite, die Sie damit erzielen können. Insbesondere Suchkampagnen erlauben es Ihnen, potenzielle Kunden genau in dem Moment zu erreichen, in dem diese aktiv nach Produkten oder Dienstleistungen suchen, die Sie anbieten. Durch geschickte Keyword-Platzierungen und zielgerichtete Anzeigen können Sie hierbei eine hohe Klickrate erzielen und Ihre Conversion-Rate deutlich verbessern.

Shopping-Kampagnen wiederum ermöglichen es Ihnen, Ihre Produkte direkt in den Suchergebnissen von Google Shopping zu präsentieren. Durch attraktive Produktbilder und eine detaillierte Produktbeschreibung können Sie hierbei Interesse wecken und potenzielle Kunden direkt auf Ihre Website führen.

Insgesamt bieten Search- und Shopping-Kampagnen somit eine hervorragende Möglichkeit, um die Performance Ihres Online-Marketings zu steigern und gezielt potenzielle Kunden anzusprechen. Durch eine kontinuierliche Analyse und Optimierung Ihrer Kampagnen können Sie dabei sicherstellen, dass Sie Ihre Marketingziele bestmöglich erreichen und Ihre Investitionen optimal nutzen.

search ads

Ein Online-Shop für Sportartikel möchte seine Verkäufe steigern und setzt daher auf eine Kombination aus Such- und Shopping-Kampagnen. In den Suchkampagnen platziert der Shopbetreiber gezielt Anzeigen für relevante Keywords, wie zum Beispiel „Laufschuhe“ oder „Yogamatte“. Dabei achtet er darauf, dass die Anzeigen eine hohe Relevanz für den Suchenden haben und die entsprechenden Produkte direkt bewerben.

Parallel dazu erstellt der Shopbetreiber auch Shopping-Kampagnen, um seine Produkte direkt in den Suchergebnissen von Google Shopping zu präsentieren. Hierbei setzt er auf ansprechende Produktbilder und eine detaillierte Produktbeschreibung, um potenzielle Kunden zu überzeugen.

Durch eine kontinuierliche Analyse und Optimierung der Kampagnen kann der Shopbetreiber sicherstellen, dass er seine Marketingziele bestmöglich erreicht. So kann er beispielsweise die Klickrate und Conversion-Rate seiner Anzeigen steigern, indem er die Keyword-Platzierungen und Anzeigentexte optimiert. Gleichzeitig kann er aber auch unnötige Kosten vermeiden, indem er Keywords ausschließt, die keine relevanten Conversions generieren.

Durch die erfolgreiche Umsetzung von Search- und Shopping-Kampagnen kann der Online-Shop seine Verkäufe deutlich steigern und somit den Return on Advertising Spend maximieren.

9. Halten Sie sich an die Google Ads Richtlinien

Machen Sie sich mit den Werberichtlinien von Google Ads vertraut und berücksichtigen Sie diese bei Ihrer Nutzung der Plattform.

Es ist wichtig, sich an die Google Ads Richtlinien zu halten, um eine gute Nutzererfahrung sicherzustellen und Ihre Konten vor möglichen Sperrungen zu schützen. Diese Richtlinien legen fest, was Sie in Ihren Anzeigen tun und nicht tun dürfen. Zum Beispiel darf eine Anzeige keine unerwünschten Werbemittel enthalten (wie Pop-ups oder Autoplay-Videos) oder Links zu Malware-Seiten. Außerdem sollte eine Anzeige klar und deutlich erkennbar sein als Werbung. Achten Sie also darauf, dass Ihre Anzeigen nicht versuchen, die Nutzer in irgendeiner Weise zu täuschen oder zu manipulieren.

Wenn Sie sich an diese Richtlinien halten, können Sie sicherstellen, dass Ihre Anzeigen bei Google aktiv bleiben und die bestmögliche Erfahrung für die Nutzer bieten.

werberichtlinien
  • Top Tipp für mehr Umsatz

10. Vermeiden Sie starre Budgets

Ihr Ziel mit Google Ads ist es, zu wachsen. Ein langfristiger Budgetplan ist wichtig, doch sollten Sie auch auf mittelfristige Chancen für Umsatzsteigerungen durch erhöhte Werbeausgaben vorbereitet sein.

Analysieren Sie regelmäßig Ihre Kampagnenergebnisse und Marktbedingungen, um solche Chancen frühzeitig zu erkennen. Passen Sie Ihr Budget flexibel an, um von positiven Entwicklungen zu profitieren. Dies könnte durch saisonale Trends, erfolgreiche neue Produkteinführungen oder Marktveränderungen ausgelöst werden.

Eine schnelle Reaktionsfähigkeit auf solche Gelegenheiten kann zu signifikanten Umsatzsteigerungen und einem besseren ROI führen. Nutzen Sie Tools wie automatisierte Gebotsstrategien und Echtzeitanalysen, um Ihre Entscheidungen zu unterstützen und optimale Ergebnisse zu erzielen.

Google Ads Budget

Analysieren Sie regelmäßig, welche Kombination von Umsatz und ROAS Ihre Ziele am besten unterstützt.

11. Nutzen Sie die sinnvollste Gebotsstrategie für Ihre Ziele

Die Auswahl der passenden Gebotsstrategie gehört zu den wichtigsten Entscheidungen bei der Optimierung Ihrer Google Ads Kampagen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Wahl der richtigen Gebotsstrategie von Ihren Geschäftszielen, Ihrem Werbebudget und Ihrer Zielgruppe abhängt. Bevor Sie eine Gebotsstrategie wählen, sollten Sie sich überlegen, welche Ziele Sie erreichen möchten und welche Strategie am besten dazu beiträgt, diese Ziele zu erreichen.

Die wichtigsten Google Ads Gebotsstrategien im Überblick

  1. Maximierung von Klicks: Mit dieser Strategie versucht Google Ads, möglichst viele Klicks auf Ihre Anzeigen zu generieren, innerhalb des von Ihnen festgelegten Budgets. Diese Strategie eignet sich am besten für Unternehmen, die ihre Marke bekannt machen oder Traffic auf ihre Website leiten möchten.
  2. Ziel-CPA (Cost per Acquisition): Mit dieser Strategie können Sie ein bestimmtes CPA-Ziel festlegen und Google Ads optimiert Ihre Gebote automatisch, um Conversions zu diesem CPA zu maximieren. Diese Strategie eignet sich am besten für Unternehmen, die sich auf den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen konzentrieren und einen bestimmten ROI erzielen möchten.
  3. Ziel-ROAS (Return on Ad Spend): Diese Strategie ist ähnlich wie Ziel-CPA, jedoch optimiert Google Ads Ihre Gebote hier, um den ROAS (Return on Ad Spend) zu maximieren. Diese Strategie eignet sich am besten für Unternehmen, die den Wert jeder Conversions genau kennen und ihr Werbebudget effektiv einsetzen möchten.
  4. Conversions maximieren: Wenn Sie Ihre Gebote für Conversions optimieren und Ihr gesamtes Budget ausgeben möchten, anstatt einen bestimmten CPA ins Auge zu fassen, verwenden Sie die Strategie „Conversions maximieren“.
  5. Conversion-Wert maximieren: Wenn Sie den Conversion-Wert optimieren und dabei das gesamte Budget ausgeben möchten, ohne einen bestimmten ROAS zu erzielen, können Sie die Strategie „Conversion-Wert maximieren“ verwenden.
  6. Auto-optimierter Cost-per-Click: Wenn Sie Ihre manuellen Gebote automatisch anpassen möchten, um die Anzahl der Conversions zu maximieren, können Sie diese Strategie verwenden. Diese optionale Funktion ist bei manuellen CPC-Geboten verfügbar.

Der Ziel-ROAS

Der Ziel-ROAS (Return on Advertising Spend) ist bei Google Ads so wichtig, da er ein entscheidendes Kriterium für die Effektivität Ihrer Werbekampagnen darstellt. Mit dem Ziel-ROAS können Sie festlegen, welches Verhältnis zwischen den Kosten Ihrer Anzeigen und den erzielten Umsätzen oder Gewinnen Sie erreichen möchten. So können Sie sicherstellen, dass Sie Ihre Werbebudgets bestmöglich einsetzen und eine möglichst hohe Rendite erzielen.

Ein hoher Ziel-ROAS bedeutet, dass Sie mit Ihren Anzeigen ein maximales Ergebnis erzielen und Ihre Werbeinvestitionen optimal nutzen. Gleichzeitig können Sie durch eine gezielte Ausrichtung Ihrer Kampagnen auf eine höhere Conversion-Rate und eine bessere Kundenbindung hinarbeiten.

Durch die Festlegung eines Ziel-ROAS können Sie Ihre Marketing-Strategie kontinuierlich optimieren und anpassen. Wenn Sie beispielsweise feststellen, dass Sie Ihr Ziel nicht erreichen, können Sie gezielt Anpassungen vornehmen und Ihre Anzeigen oder Keywords optimieren, um Ihre Effektivität zu steigern.

Insgesamt ist der Ziel-ROAS bei Google Ads ein wichtiges Instrument, um die Effektivität Ihrer Werbekampagnen zu messen und gezielt zu steuern. Durch eine kontinuierliche Überwachung und Optimierung Ihrer Kampagnen können Sie sicherstellen, dass Sie Ihre Marketingziele bestmöglich erreichen und Ihre Werbeinvestitionen bestmöglich nutzen.

Der Ziel-ROAS ist also der durchschnittliche Conversion-Wert (etwa der Umsatz), den Sie für jeden in Anzeigen investierten Euro erzielen möchten. Der von Ihnen festgelegte Ziel-ROAS beeinflusst möglicherweise die Anzahl der Conversions.

Wie Sie den ROAS berechnen

Mit dem Return on Advertising Spend, ROAS, haben Sie eine Kennzahl zur Bewertung der Effizienz Ihrer Google Ads Werbemaßnahmen. Man errechnet diesen mit der Formel:

(Umsatz / Werbekosten) * 100 = ROAS


Beispiel: ein e-Commerce Store erreicht einen Umsatz von 12.000€, nachdem es Google Ads mit einem Mediabudget von 3.000€ geschaltet haben:

(12.000€ / 3.000€) * 100 = 400% ROAS

Einen möglichst hohen ROAS zu erreichen ist das Ziel von jeglicher Anzeigenschaltung. Allerdings gehen zu hoch gesteckte ROAS-Ziele immer auf Kosten des Umsatzvolumens.

Ein Online-Shop für Möbel möchte seine Verkäufe über Google Ads steigern und legt hierbei ein Ziel-ROAS von 500% fest. Das bedeutet, dass er mit jedem investierten Euro 5 Euro an Umsatz generieren möchte.

Um dieses Ziel zu erreichen, erstellt der Online-Shop gezielte Such- und Shopping-Kampagnen, die auf relevante Keywords und Produkte ausgerichtet sind. Dabei achtet er darauf, dass die Anzeigen eine hohe Relevanz für den Suchenden haben und auf die entsprechenden Produkte oder Produktkategorien verweisen.

Während der laufenden Kampagne überwacht der Online-Shop regelmäßig die erreichte Conversion-Rate und den erzielten Umsatz, um sicherzustellen, dass er sein Ziel-ROAS von 500% erreicht oder sogar überschreitet.

Sollte er feststellen, dass das Ziel nicht erreicht wird, kann er gezielte Anpassungen vornehmen. Beispielsweise kann er unrentable Keywords ausschließen, Anzeigentexte optimieren oder das Budget für erfolgreiche Kampagnen erhöhen.

Durch die Festlegung des Ziel-ROAS und eine kontinuierliche Überwachung und Optimierung der Kampagnen kann der Online-Shop sicherstellen, dass er seine Werbebudgets bestmöglich einsetzt und eine möglichst hohe Rendite erzielt.

12. Nutzen Sie den Google Ads Leistungsplaner

Mit dem Leistungsplaner bietet Google ein Tool, welches Prognosen hinsichtlich der erzielten Kontoleistung unter Berücksichtigung unterschiedlicher Budgeteinsätze erstellt.

Hier bietet sich für Sie die Chance, Googles Big Data in Ihrer Kontosteuerung einfließen zu lassen. Nutzen Sie beispielsweise das Tool, um durch Budgetanpassungen rechtzeitig auf saisonale Schwankungen reagieren zu können.

Google Ads Leistungsplaner
  • Top Tipp für mehr Conversions

13. Achten Sie unbedingt auf ein gutes Conversion Tracking

Eine Conversion definiert das spezifische Verhaltensziel, das Nutzer auf Ihrer Website erreichen sollen, wie z.B. einen Kauf, eine Anmeldung oder einen Download. Die technische Messung dieser Handlungen ist entscheidend, da sie die Grundlage für alle wichtigen Entscheidungen in der Kontosteuerung bildet.

Durch genaue Conversion-Tracking-Daten können Sie die Effektivität Ihrer Kampagnen bewerten, Ihre Strategien optimieren und fundierte Entscheidungen treffen, um Ihre Marketingziele zu erreichen und den ROI zu maximieren. Integrieren Sie Tools wie Google Analytics, um detaillierte Einblicke in das Nutzerverhalten und die Conversion-Pfade zu erhalten.

Google Ads bietet ebenfalls robuste Conversion-Tracking-Tools, mit denen Sie Conversions direkt innerhalb Ihres Google Ads Kontos erfassen und messen können. Diese Tools ermöglichen es Ihnen, spezifische Conversion-Aktionen wie Käufe, Leads oder Anrufe zu definieren und zu verfolgen. Durch die Implementierung des Google Ads Conversion-Tracking-Codes auf Ihrer Website können Sie die Interaktionen der Nutzer mit Ihren Anzeigen bis zur Conversion nachvollziehen.

Diese Informationen sind entscheidend, um Ihre Gebotsstrategien anzupassen, Ihre Anzeigenleistung zu bewerten und Ihre Werbeausgaben effizient zu verwalten. Durch die Kombination von Google Ads und Google Analytics erhalten Sie eine umfassende Sicht auf die gesamte Customer Journey und können Ihre Marketingentscheidungen auf einer soliden Datenbasis treffen.

conversions

Conversion Tracking ist auch die Grundlage zur Anwendung der in Google Ads verwendbaren smarter Algorithmen.

14. Nutzen Sie Benutzerdefinierte Zielvorhaben

Benutzerdefinierte Zielvorhaben sind Zielvorhaben, die Sie selbst erstellen und denen Sie eine Kombination aus primären und sekundären Conversion-Aktionen hinzufügen können.

Sie können beispielsweise ein benutzerdefiniertes Zielvorhaben mit einer primären Conversion-Aktion „Kauf“ und einer sekundären Conversion-Aktion „Lead-Formular senden“ erstellen. In der Conversion-Übersicht lassen sich benutzerdefinierte Zielvorhaben erstellen. Wenn Sie die Übersicht in Google Ads aufrufen möchten, klicken Sie auf „Tools“ und dann unter „Messung“ auf „Conversions“.

Diese Ziele sind in der Regel für fortgeschrittene Nutzer gedacht und in den meisten Fällen nicht empfehlenswert.

15. Nutzen Sie ‘weiche’ Conversion Ziele

Für das Nutzen von gewissen smarten Funktionen ist eine Mindestmenge an Conversions notwendig, aber nicht immer werden direkt viele ‚harte‘ Conversions wie Kontaktanfragen oder Käufe erreicht. Um dennoch nicht auf die smarten Werkzeuge zu verzichten, können ‚weiche Conversions‘ wie Nutzerverhalten auf der Seite, als Conversion-Aktionen im Konto Anwendung finden. So können Sie beispielsweise für den Beginn Ihr Google Ads Konto mit Blick auf das Aufrufen der Kontaktseite Ihrer Website optimieren.

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„Robustes Conversion Tracking ist der entscheidende Faktor für erfolgreiche Google Ads Kampagnen.“

Vassilios Nakos, Head of SEA

16. Beachten Sie das Attributionsmodell Ihrer Conversions

Nutzer interagieren auf vielfältige Weise mit ihren Anzeigen bei Google, bevor sie die gewünschte Handlung auf ihrer Webseite vollführen.

Wenn Conversions lediglich 1 zu 1 dem letzten Klick auf einer Anzeige zugerechnet werden würden, würden alle vorherigen Berührungspunkte zu Unrecht ihren Anteil an der erfolgreichen Maßnahme verlieren.

Bei der Conversionattribution gibt es verschiedene Modelle, um allen beteiligten Anzeigen einen Anteil an der Conversion zuzurechnen.

Google Ads Attributionsmodell

17. Seien Sie genau in Ihrer Keywordrecherche

Bei Suchkampagnen stehen Keywords im Mittelpunkt, um die richtige Zielgruppe zu erreichen. Die präzise Auswahl von Keywords ist entscheidend, da einige Keywords verwandte Begriffe, ähnliche Themen oder zu weit gefasste Begriffe umfassen können. Eine detaillierte Keyword-Recherche ist daher unerlässlich, um sicherzustellen, dass Ihre Anzeigen die richtigen Nutzer ansprechen.

Wichtige Schritte:

1. Keyword-Recherche:

  • Verwenden Sie Tools wie den Google Keyword Planner, um relevante Keywords zu finden.
  • Analysieren Sie Suchvolumen, Wettbewerb und Relevanz.

2. Keyword-Typen:

  • Exact Match: Sehr spezifisch, hohe Relevanz.
  • Phrase Match: Moderat spezifisch, ermöglicht Variationen.
  • Broad Match: Weit gefasst, größere Reichweite, aber geringere Präzision.

3. Negative Keywords:

  • Identifizieren und ausschließen, um irrelevante Klicks zu vermeiden.

4. Kontinuierliche Optimierung:

  • Überwachen Sie die Leistung Ihrer Keywords regelmäßig.
  • Passen Sie Ihre Strategie basierend auf Leistungsdaten an.
Keyword Recherche

18. Benutzen Sie Remarketing Listen für Suchanzeigen

Viele Werbetreibende wissen nicht, dass Remarketing-Listen (auch als Retargeting bekannt) nicht nur bei Display-Kampagnen, sondern auch bei Suchkampagnen zum Einsatz kommen können.

Wenn Remarketing-Zielgruppen auf Ihre Suchkampagnen aufgesetzt werden, können Sie diese Nutzer beispielsweise mit höheren Geboten versehen, da Sie auch eine erhöhte Wahrscheinlichkeit zur Conversion haben.

remarketing

19. Nutzen Sie den Google Consent Mode

Im Frühjahr 2024 wird es ohne den Einsatz des Google Consent Mode zu wesentlichen Einschränkungen in der Leistungsfähigkeit von Google Ads kommen kommen. Funktionen wie die Verwendung von Remarketing-Listen für Google Ads oder das Importieren bzw. Befüllen von Nutzern in Google Analytics 4.0-Audiences sind ohne diesen nicht mehr durchführbar. Zielgruppen, die solche Nutzer einschließen, werden nicht mehr aktualisiert, wenn das Update ausbleibt, und könnten nach etwa zwei Monaten unbrauchbar sein.

Gegen Ende 2024 wird das Conversion Tracking bei Google ohne den Consent Mode nicht mehr möglich sein. Für die Messung von Conversions und deren Nutzung in Google Ads-Strategien wird die Übermittlung der Zustimmung an Google obligatorisch. Um negative Auswirkungen auf Strategie und Werbebudget zu vermeiden, ist eine rechtzeitige Überprüfung und Einrichtung des Setups ratsam.

20. Erstellen Sie präzise, relevante und effektive Anzeigen

Stellen Sie bereits im ersten Titel klar, worum es geht.

Reichern Sie Ihre Anzeige mit einem relevanten Keyword, wichtigen Informationen, Alleinstellungsmerkmalen und Calls-to-Action an.

google ads

21. Nutzen Sie anziehende Call-to-Actions

Geben Sie bereits in der Anzeige eine Erwartung davon, was nach dem Klick passieren soll. “Jetzt anfragen”, “Hier informieren”, “Kostenloses Probetraining buchen”.

22. Vergessen Sie nicht Ihre Marke zu bewerben

Vor allem auf internationalen Zielmärkte, aber auch lokal, zahlen Google Ads auch auf Ihre Marke ein.

Vergessen Sie in den Anzeigen nicht, Ihre Marke zu präsentieren und langfristig zu positionieren.

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23. Stelle Angebote & Aktionen in den Anzeigen dar

Es gibt keinen besseren Klick- oder Kaufanreiz als eine Rabatt-Aktion.

Nutzen Sie Angebotserweiterungen oder eigene Anzeigen für spezielle Angebote, die für mehr Conversions sorgen sollen.

24. Stimmen Sie Ihre Anzeige auf die Landingpage ab

Ihre Anzeige ist möglicherweise der erste Kontakt mit Ihrem Kunden.

Aber erst auf der Zielseite entscheidet sich, ob ein Nutzer wirklich konvertiert. Unterschätzen Sie nicht diesen Effekt und stimmen Sie beides aufeinander ab.

25. Nutzen Sie spezielle SEA-Landingpages

Bei Kampagnen der bezahlten Suchmaschinenwerbung sollten Landingpages zum Einsatz kommen, welche der Intention von Nutzern entgegenkommen.

Und Nutzer, welche mit einer Handlungsabsicht auf eine Anzeige geklickt haben, sollten nicht mit zu viel