Google Ads ist eine Werbeplattform von Google, die 2000 eingeführt wurde. Google Ads (früher Google Adwords) ist die mit Abstand populärste Online Marketing-Plattform der Welt und wird von Google permanent erweitert und mit neuen Anwendungen optimiert. Fortlaufende Veränderungen im Interface, dem Design und der Technik haben Google Ads zu dem gemacht, wofür man es heute kennt. Relevante Anzeigen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sehen.

Mit der Google Werbung erreichen Unternehmen und Organisationen Ihre Kunden, indem sie im gesamten Google Ads Netzwerk Anzeigen schalten und auf ihre Internetseite verlinken. Dabei gibt es vielfältige und passgenaue Möglichkeiten für verschiedene Geschäftsmodelle, die wir uns im Verlauf genauer anschauen werden.

Die sogenannte Suchmaschinenwerbung zählt mittlerweile zu einem der größten Geschäftsfelder von Google. Auch in diesem Jahr ist Google in Deutschland bei der Desktop-, als auch bei der mobilen Suche am populärsten. So kam die Suchmaschine auf Marktanteile von rund 83 Prozent bei der Desktop-Suche und rund 97 Prozent bei der mobilen Suche.

Es stellt sich für Werbetreibende schnell heraus, dass dieser Marketing Kanal sehr viele Vorteile gegenüber dem traditionellen Printmarketing hat. Regelmäßige Arbeits-, Material- und Wartungskosten fallen weg und  bieten die Möglichkeit mit wenig Budget in das Online Marketing einzusteigen.

Google Werbung 2004

Denn in Google zahlt man für den Klick (PPC – Pay per click). Das kann im Google Display Netzwerk (GDN) aber auch per CPM (pro tausend Impressions) oder per Conversions (pro Conversion) geschehen.

Das bedeutet, der Kunde muss nur bezahlen, wenn ein User mit der Anzeige interagiert und zur Ziel-URL weitergeleitet wird.

Fast 90 Prozent der Internetuser in Deutschland nutzen Google in der Suche. Sehr interessant ist die Google Plattform für potenzielle Käufer und Kunden, da Sie Informationen sehr schnell abrufen und miteinander vergleichen können. In den traditionelle Medien ist man in der Regel lokal und zeitlich auf die Werbebotschaft eines Marketers befristet. Daher bietet Google Ads für Unternehmen hervorragende Möglichkeiten neue Kunden über den traditionellen Radius hinaus, zu finden.

Zusätzlich kann man die Anzeigen ständig weiterentwickeln und alle Kampagne lassen sich mit unzähligen, individuellen Möglichkeiten optimieren.

Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass die Anzeige bereits durch die Eingabe von Schlüsselwörtern schnell und zielgerichtet ausgespielt werden kann. Die Kunden wählen dabei auch, bei welchen Keywords ihre Werbung nicht angezeigt werden soll. Analyse- und Optimierungstools werden von Google selbst bereitgestellt.

Der Grundgedanke ist also: Der Nutzer sucht nach Ihrem Produkt / Ihrer Dienstleistung und Sie präsentieren die Anzeigen zum bestmöglichen Ranking und Zeitpunkt. Im Google Ads Konto werden dann alle Metriken zu der Kampagnenleistung angezeigt- zum Beispiel die Impressionen, Klicks, Klickpreis und sogar die Verkäufe und die Profitabilität der Kampagne. Die Daten Einsichten sind sehr aussagekräftig und können den Erfolg messen. Diese Daten stellen die Basis für Optimierungen dar.

Wie funktioniert das aber genau und welche Faktoren müssen dabei berücksichtigt werden? Im folgenden Blogbeitrag werden wir uns anschauen, wie Google Werbung funktioniert und wie Sie es für sich und Ihr Unternehmen nutzen können.

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Das Google Ads Konto

Sobald Sie ein Google Ads Konto erstellt und eingerichtet haben, erscheint Ihnen das Interface, welches in grober Struktur so aussieht.

Die Gelbe Spalte beinhaltet das Menü zu allen Kontoeinstellungen, Tools und Hilfecenter. Auch findet man über diese Spalte die Optionen zur Verwaltung der Zielgruppen, der Keyword Recherche und das Conversion Tracking. Durch die Präzisierung der Daten und das Tracking des Website Verhalten der Nutzer handelt es sich hier um Tools, die man für ein erfolgreiches Google Ads Marketing definitiv nutzen sollte.

Die Blaue Spalte stellt die Hauptübersicht der Kampagnen und Kampagnentypen dar. Hier bekommen Sie einen schnellen Einblick, welche Kampagnen auf welchem Netzwerk online sind, sowie pausierte und entfernte Kampagnen, die in der Vergangenheit liefen. Die verschiedenen Netzwerke der Kampagnentypen schauen wir uns später genauer an.

Die Rote Spalte ist der “Verteiler” der verschiedenen Datenansichten. Hier finden Sie z.B. alle wichtigen Optionen, die für die Kampagne von Bedeutung sind, wie Anzeigengruppen, Anzeigen, Erweiterungen, Keywords, Zielgruppen und vieles mehr. Nachdem Sie in der Blauen Spalte die entsprechende Kampagne ausgewählt haben, klicken Sie in der Roten Spalte auf die von Ihnen gewünschte Option. Damit wird Ihnen in der Grünen und Lila Spalte die Datenansicht angezeigt, die Sie ausgewählt haben. Von hier aus können Sie Kampagnen erstellen, Anzeigen bearbeiten, Keywords hinzufügen, Zielgruppen auswerten und sehr viel mehr.

Nachdem wir eine Übersicht des Google Ads Konto gesehen haben, schauen wir uns nach relevanter Reihenfolge alle Punkte an, und beginnen dabei mit den Kampagnentypen.

Die Kampagnentypen und Werbenetzwerke

Das Suchnetzwerk

Das Suchnetzwerk umfasst Google-Suchergebnisseiten, andere Google-Websites wie Google Maps und Google Shopping sowie Suchseiten, die eine Partnerschaft mit Google zur Anzeigenschaltung eingegangen sind. Im Suchnetzwerk werden Ihre Anzeigen pro Klick abgerechnet. Sie zahlen also nur für Ihre Google Werbung, wenn ein Nutzer auf Ihre Anzeige klickt und auf Ihre Website kommt. Responsive Suchanzeigen, dynamische Suchanzeigen, erweiterte Textanzeigen und Nur-Anrufanzeigen stehen Ihnen als Anzeigetypen zur Auswahl.

Das Displaynetzwerk

Das Displaynetzwerk umfasst Google-Websites wie YouTube, Blogger und Gmail sowie über 3 Millionen Partner-Websites im Internet. Im Displaynetzwerk können Anzeigen nach Klicks oder nach Impressionen, also der Anzahl der Werbeeinblendungen abgerechnet werden. Bei bestimmten Voraussetzungen ist es auch möglich nur nach Conversions zu bezahlen, also nur, wenn der User eine vordefinierte Aktion erfüllt hat (z.B. Kauf, Registrierung).

Damit eignet sich das Displaynetzwerk vor allem zum Aufbau von Markenbekanntheit, aber auch für Verkäufe und Leads. Sie können zwischen Standard Display Kampagnen und Smart Display Kampagnen wählen und Bildanzeigen, Rich Media-Anzeigen mit interaktiven Elementen und Animation, einfache textbasierte Banneranzeigen, interessenspezifische Anzeigen in Gmail und Bildanzeigen für mobile Apps integrieren.

Google Shopping

Google Shopping ist die Google Suchmaschine fürs Online-Shopping. User tippen in der Suche nach den gewünschten Produkten und können dann auf „Shopping“ die angezeigten Produkte sehen und über die Shopping Anzeigen kaufen. Bei starker Kaufintention werden Shopping Ads auch auf der normalen Suchergebnisseite auftauchen, was sich natürlich positiv auf die Conversion Rate auswirkt. Käufer sehen Ihr Produktfoto, die Produktbeschreibung, den Preis, den Versand und auch die Bewertungen zum Produkt.

Damit können wir das Shopping Netzwerk als Shopping Vergleichsplattform (CSS) verstehen. CSS steht für Comparison Shopping Services (Preisvergleichsdienste) und betrifft die Hauptsuche auf der Google-Startseite. UnitedAds ist offizieller CSS Partner Erfahren Sie mehr um gleich zu Beginn Ihre Shopping Kampagne günstiger und profitabler zu werben.

Video Anzeigen auf YouTube

Im Video- bzw. YouTube Netzwerk können Sie über Google Ads Videos ausspielen, beispielsweise über die YouTube-Suche, durch Videoempfehlungen oder durch Auswahl eines Videos in der Startseite. Somit erreichen Sie Nutzer, die nach Ihrem Produkt oder Ihrer Marke suchen. Die Kampagnen setzen einen YouTube Kanal voraus und lassen sich schnell implementieren. Mit der Option auf Ausrichtung auf Ihre gewünschte Zielgruppe können Sie diese mit unterschiedlichen Videoformaten gezielt ansprechen.

Ihnen stehen verschiedene Videoformate zur Auswahl:

Überspringbare In-Stream-Anzeigen werden während oder nach anderen Videos ausgeliefert. Der Nutzer kann die Anzeige nach fünf Sekunden überspringen.

Nicht überspringbare In-Stream-Anzeigen laufen maximal 15 Sekunden lang und spielen vor, während oder nach anderen Videos ab. Nutzer können diesen Anzeigentyp nicht überspringen.

In-Feed-Videoanzeigen erscheinen auf der YouTube-Wiedergabeliste oder der Startseite des Kanals

Bumper-Anzeigen sind ein Kurzvideoformat, welche maximal 6 Sekunden spielen und nicht übersprungen werden können.

Out-Stream-Anzeigen beginnen stumm, wobei der Nutzer die Wahl hat, das Audio einzustellen um es anzuschauen. 

Masthead-Anzeigen erscheinen auf der YouTube Startseite und werden Anfangs ebenfalls bis zu 30 Sekunden ohne Ton abgespielt. Danach erscheint ein Video Thumbnail, welches angeklickt werden kann, damit Nutzer mit Ihrem Video interagieren können.

Video Kampagnen sind besonders geeignet für Bekanntheit und Reichweite, lassen sich aber auch für Verkäufe und Leads anwenden. 

App Kampagnen

Mit App Kampagnen können Sie Ihre Apps in der Google Suche, Google Play, YouTube, Discover, Google Suche und das Google Displaynetzwerk bewerben. Google verwendet für die automatische Anzeigenerstellung alle relevanten Informationen aus dem Store Eintrag der App.

Sie müssen lediglich die Kampagneneinstellungen definieren und passende Bilder im Hoch- und Querformat hinzufügen.

Der Google Algorithmus stellt dann mit den passenden Assets App Anzeigen zusammen. Sie erreichen Nutzer, die sich auf Ihrer App neu registrieren sollen, oder auch bestehende App Nutzer, um weitere tiefgreifenderen Aktionen festlegen, wie zum Beispiel die Verlinkung auf eine bestimmte Landing Page.

Lokale Kampagnen mit Google Ads

Für Werbetreibende, die als priorisiertes Ziel Ladenbesuche verfolgen, bietet Google mit den Lokalen Kampagnen eine optimale Lösung: Hier wird die lokale Ausrichtung für Standorte des Unternehmensprofils auf Google My Business und -Standorterweiterungen eingesetzt.

Lokale Kampagnen werden im Suchnetzwerk, Displaynetzwerk, in Google Maps, YouTube und G-Mail erscheinen. Die Kombinationsmöglichkeiten zwischen Textanzeigen, Display-, Videoassets und Shopping Feed bieten passgenaue Informationen zu Kunden in Ihrer Nähe

Performance Max – Kampagnen

Ende 2021 kam der neueste Kampagnentyp Maximale Performance in die Google Online Werbung.  Maximale Performance greift zeitgleich auf das gesamte Google Ads-Inventar zu und kann auf allen verfügbaren Netzwerken ausgespielt werden. Mit diesem Kampagnentyp erkennt Google das zunehmend komplexer werdende und interaktive Suchverhalten von Nutzern mit dem Ziel, das passende Anzeigenformat jederzeit auf allen Plattformen auszuliefern, mithilfe der Vorteile des maschinellen Lernens. Mehr relevante Kunden, Steigerung der Relevanz und aussagekräftigere Daten sind nur ein paar Vorteile, die Google hervorhebt.

Wenn Sie sich für ein Netzwerk entschieden haben, gehen Sie auf die Menünavigation in der schwarzen linken Spalte auf Alle Kampagnen, klicken im schmalen Menü daneben auf Kampagnen und wählen, nachdem Sie den Plus Button angeklickt haben, Ihren gewünschten Kampagentyp aus: 

Wenn Sie Ihre Kampagne und Ihr Netzwerk ausgewählt haben, kommen wir zu dem dritten und elementaren Punkt aller Optionen, um Ihre Kampagnen individuell einzustellen. 

Wenn Sie Ihre Kampagne und Ihr Netzwerk ausgewählt haben, kommen wir zu dem dritten und elementaren Punkt aller Optionen, um Ihre Kampagnen individuell einzustellen. 

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Anzeigengruppen

Jede Kampagne muss mindestens 1 Anzeigengruppe enthalten. Sie können Anzeigengruppen nach Thema, Produktgruppen, Dienstleistungen usw. strukturieren. Wenn Sie z.B. zwischen schwarzen und roten Schuhe klar in Ihren Anzeigen trennen möchten, sollten Sie zwei Anzeigengruppen erstellen, deren Keywords sich bezogen auf die Farbe entsprechend unterscheiden.

Ob Sie die Unterteilung tief oder allgemein durchführen sollten, wird sich nach Ihren persönlichen Zielen sowie nach einer Keyword- und Marktanalyse herausstellen.

Die Keywords

Keywords sind Wörter oder Wortgruppen, die verwendet werden, um Ihre Anzeigen gezielt zu schalten, wenn Nutzer nach bestimmten Begriffen suchen. Wenn Sie relevante Keywords für Ihre Kampagne festlegen, erreichen Sie potenzielle Kunden zum richtigen Zeitpunkt.

Damit Ihre Anzeigen geschaltet werden, wenn Nutzer nach Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung suchen, müssen die gewählten Keywords mit den Wörtern oder Wortgruppen, nach denen gesucht wird, übereinstimmen. Sucht ein Nutzer nach einem Begriff, der mit Ihrem Keyword übereinstimmt, kann Ihre Anzeige an der Auktion teilnehmen.

Folgende Keyword Optionen stehen Ihnen zur Auswahl:

  1. Weitgehend Passend: Deckt das Keyword, verschiedene Keywordavarianten und ähnliche Themen in Bezug zum Keyword ab.
  2. Passende Wortgruppe: Deckt das Keyword und die ähnliche Bedeutung in verschiedenen Kombinationen ab. Die Passende Wortgruppe ist das Bindeglied zwischen weitgehender und exakter Suchoption
  3. Genau passend: Deckt das Keyword und identische Suchanfragen ab, die minimal abweichen können aufgrund von z.B. Abkürzungen, Wortstämmen, Singular & Plural und Rechtschreibfehler.
  4. Auszuschließende Keywords kommen zum Einsatz, wenn Sie bei bestimmten Suchanfragen nicht mit Ihrem Produkt, Ihrer Dienstleistung oder Ihres Unternehmens in Verbindung gebracht werden möchten.

Potenzielle Kunden mit den richtigen Keywords erreichen

1. Keywords auf Unternehmensziele abstimmen

Denken Sie über die verschiedenen Möglichkeiten nach, wie potenzielle Kunden auf Sie aufmerksam werden.
Ihre Keywords sollten auf die vielen unterschiedlichen Suchanfragen abgestimmt sein, die Nutzer stellen, wenn sie nach Produkten oder Dienstleistungen suchen, die Sie anbieten.

2. Zugriffe mithilfe von auszuschließenden Keywords optimieren

Fügen Sie regelmäßig neue auszuschließende Keywords hinzu.
Damit vermeiden Sie Kosten für Klicks von Nutzern, die nicht zu Kunden werden.

3. Reichweite der besten Keywords erhöhen

Verbessern Sie den Anzeigenrang, um eine möglichst hohe Präsenz Ihrer Keywords zu erreichen.

Das Hinzufügen neuer Ausrichtungsoptionen ist nicht die einzige Möglichkeit, das Volumen zu steigern. Ein höheres Gebot in Verbindung mit einer ansprechenden Anzeige kann sich positiv auf das Suchvolumen bestehender Keywords auswirken.

Mit der Genau passenden Option wird die Suche stärker eingeschränkt, während man mit der Option Weitgehend Passend das Ziel verfolgt so viele Suchanfragen wie möglich abzudecken, ggf. mit einem Risiko des Streuverlustes. Man sollte diese Entscheidung entsprechend dem Suchverhalten der Zielgruppe anpassen, auch eine Kombination aller drei Keywordoptionen miteinander ist möglich.

Die Anzeigen

Nachdem Sie Ihre Keywords festgelegt haben, können Sie Ihre Textanzeigen erstellen. Integrieren Sie gerne auch die Keywords in den Anzeigentitel und beschreiben Sie die Textzeilen mit für den Nutzer relevanten Informationen. Der effektivste Suchanzeigentyp in Google Ads ist die Responsive Suchanzeige. In dieser können Sie bis zu 15 Anzeigentitel und 4 Beschreibungen einfügen. Google testet dann verschiedene Variationen der Inhalte und ermittelt mit der Zeit die passendste Kombinationen für jede individuelle Suchanfrage.

Rufen Sie die Seite auf, die mit Ihrer Anzeige verknüpft ist (die Zielseite), und überprüfen Sie, ob die Werbeaktionen oder Produkte aus Ihrer Anzeige zu sehen sind. Andernfalls werden die Nutzer möglicherweise Ihre Website gleich wieder verlassen. Anzeigen müssen freigegeben werden: Damit nur Anzeigen hoher Qualität zu sehen sind, muss Google-Werbung hohen fachlichen und redaktionellen Standards genügen. Überflüssige Leerstellen, die falsche Verwendung von Groß- und Kleinschreibung, Ausrufezeichen oder nicht eindeutige URLs sind beispielsweise nicht zulässig.

Sie können für Mobilgeräte optimierte Anzeigen erstellen, die mobile Version Ihrer Website als Zielseite verwenden und Angebote speziell für mobile Nutzer anbieten.

Die Anzeigenerweiterungen

Anzeigenerweiterungen ergänzen die bestehende Textanzeigen mit verschiedenen Features und wirken sich positiv auf die Click-through-Rate aus.

Das sind die wichtigsten Erweiterungen:

Sitelink Erweiterungen erscheinen unter dem Anzeigentext und verlinken auf Unterseiten der Website

Die Anruferweiterung bildet die Telefonnummer neben- oder unterhalb des Anzeigentextes ab. Auf Mobilgeräten wird eine Anrufbutton eingeblendet, über die Nutzer mit einem Klick bei Ihnen anrufen können.

Mit den Erweiterungen mit Zusatzinformationen geben Sie zeitgleich bis zu 4 prägnanten Stichpunkte ein, die z.B. Alleinstellungsmerkmale oder andere Besonderheiten hervorheben sollen.

Bilderweiterungen sind seit Anfang des Jahres sind global in allen Google Ads Konten verfügbar. Damit können Sie Ihre Suchanzeigen mit Image- und Produkfotos erweitern und die Click-through-Rate erhöhen.

Mit den Preis Erweiterungen präsentieren Sie Produkte mit Preisangaben direkt unterhalb der Textanzeige. 

Bei den Standorterweiterungen wird ebenfalls unterhalb der Anzeige die Adresse, Karte oder die Entfernung zu Ihrem Unternehmen erscheinen. Eine Verknüpfung mit Ihrem Google My Business Konto setzt diese Einstellung voraus. Vor allem für Unternehmen, die lokales Marketing betreiben und Ladenbesuche priorisieren, ist diese Anzeigenerweiterung elementar.

Die Kampagneneinstellungen

Nachdem Sie nun die Kampagne mit den Anzeigengruppen, Keywords, Anzeigen und Erweiterungen erstellt haben, überprüfen Sie die Einstellungen der Kampagne. Das gehen wir nun gemeinsam durch.

Zielvorhaben

Definieren Sie Ihr Zielvorhaben und legen Sie fest ob Sie sich mit Ihrer Kampagne auf Leads, Umsätze oder Zugriffe auf die Webseite fokussieren möchten

Werbenetzwerke

Um den Radius auszubauen, können Sie die Google Suche Netzwerkpartner und das Display Netzwerk einschließen.

Standort

Wählen Sie Ihren Standort und bestimmen, wo Sie Ihre Anzeigen präsentieren möchten. Sie können natürlich auch multiple Standorte individuell festlegen und auch Regionen mit einem Radius festlegen.

Sprache

Legen Sie die Sprache fest, unter der Sie in der Google Suche gefunden werden möchten. Tipp: Da viele Nutzer Ihren Browsersprache auf International gesetzt haben, empfiehlt es sich fast immer auch Englisch auszuwählen.

Werbebudget

Geben Sie ihr Tagesbudget ein. Damit bestimmen Sie, welchen Betrag Sie durchschnittlich pro Tag für die ausgewählte Kampagne ausgeben. Wenn Sie das Monatsbudget ermitteln möchten, multiplizieren Sie einfach das Tagesbudget mit 30,4 (durchschnittliche Anzahl an Tagen pro Monat). Google wird zu keinem Zeitpunkt mehr als das 30,4fache im Monat ausgeben.

Die Gebotsstrategien

In Google Ads gibt es je nach Schwerpunkt Ihres Unternehmens unterschiedliche Möglichkeiten, Gebote für Anzeigen abzugeben. Meistens sind Klicks, Impressionen, Conversions oder Aufrufe (für Videoanzeigen) für Werbetreibende am wichtigsten.

Wenn man auf Google Anzeigen schaltet, ist es wichtig, ein klares Ziel vor Augen zu haben. Wenn Sie Kaffee verkaufen, möchten Sie vielleicht die Zahl ihrer Kunden steigern. Wenn Sie hingegen einen Wanderverein leiten, möchten Sie möglicherweise erreichen, dass sich mehr Personen für Ihren Newsletter anmelden. Dies sind nur einige Beispiele.

Wenn Sie Ihr Ziel kennen, können Sie die richtige Entscheidung bezüglich Ihrer Gebotsstrategie treffen.

In Google Ads sind mehrere Gebotsstrategien verfügbar, die auf verschiedene Arten von Werbezielen und Kampagnen zugeschnitten sind. Welche Strategie für Sie optimal ist, richtet sich nach den Zielen, die Sie verfolgen, den Werbenetzwerken, auf die Ihre Kampagne ausgerichtet ist, und danach, ob Sie den Schwerpunkt auf Klicks, Impressionen oder Conversions legen möchten.

Die Auswahl der passenden Gebotsstrategie gehört zu den wichtigsten Maßnahmen für erfolgreiche Google Ads Kampagnen.

Werbeziele und Gebotsstrategien

Die Gebotsstrategien eignen sich jeweils für unterschiedliche Kampagnen und Werbeziele. Bei der Gebotseinstellung sind vier grundlegende Arten von Zielen möglich.

Smart Bidding

Wenn Sie das Conversion-Tracking nutzen und möchten, dass die Nutzer eine unmittelbare Aktion auf Ihrer Website ausführen, sollten Sie den Schwerpunkt auf Conversions legen. Mit Smart Bidding können Sie genau das tun.

Google Ads optimiert Ihre Gebote dann automatisch bezogen auf Ihr Conversion-Ziel.

Deshalb ist sinnvolle Festlegung der Ziele Ihrer Kampagnen enorm wichtig.

CPC-Gebote

Wenn Sie Zugriffe auf Ihre Website generieren möchten, wäre es möglicherweise sinnvoll, sich auf Klicks zu fokussieren. In diesem Fall sind CPC-Gebote (Cost-per-Click) unter Umständen am besten für Ihre Kampagne geeignet.

Klicks sind ein guter Ausgangspunkt, wenn Sie vorrangig die Anzahl der Zugriffe auf Ihre Website erhöhen möchten. Wenn Sie CPC-Gebote (Cost-per-Click) verwenden, zahlen Sie nur, wenn tatsächlich jemand auf Ihre Anzeige klickt und auf Ihre Website gelangt.

CPM-Gebote

Falls Sie eher die Markenbekanntheit erhöhen möchten, anstatt Zugriffe auf Ihre Website zu generieren, ist die Fokussierung auf Impressionen vermutlich die richtige Strategie für Sie. Sie haben die Möglichkeit, mithilfe von vCPM-Geboten (Viewable CPM) potenzielle Kunden mit Ihrer Botschaft zu erreichen.

Außerdem können Sie mit der Strategie “Anteil an möglichen Impressionen” die Sichtbarkeit maximieren.

CPV-Gebote

Wenn Sie Videoanzeigen schalten und die Anzahl der Aufrufe oder Interaktionen mit den Anzeigen erhöhen möchten, empfehlen sich CPM- (Cost-per-1000-Impressions) oder CPV-Gebote (Cost-per-View).

Falls Sie Videoanzeigen schalten und Ihr Ziel darin besteht, die Produkt- und Markenkaufbereitschaft zu erhöhen, können Sie CPV verwenden.

Folgende Gebotsstrategie stehen Ihnen konkret zur Auswahl:

Manueller CPC: Sie legen den maximalen CPC selber fest und signalisieren damit, wie viel Sie bereit sind für einen Klick zu bezahlen.

Klicks maximieren: Ist eine automatische Gebotsstrategie, um möglichst viele Klicks zu erzielen.

Auto-optimierter CPC: Wenn ein Klick eine gute Chance hat,  zu einer Conversion zu führen, erhöht sich das manuelle Gebot automatisch. Bei einer geringen Chance wird es automatisch gesenkt.

Conversions maximieren: Das optimale Gebot wird durch maschinelles Lernen ermittelt. Durch Berücksichtigung der Verlaufsdaten Ihrer Kampagnen werden die Kontextsignale während der Auktion in Echtzeit analysiert. Dadurch sollen so viele Conversions wie möglich erzielt werden.

Ziel-CPA: Bei dieser Strategie legen Sie einen durchschnittlichen Preis fest, für den pro Conversion bezahlen möchten. Der Ziel CPA (Cost-per-Action) legt das Gebot fest, wenn eine relevante Suche zu Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleitung passt.

Conversion Wert maximieren: Ähnlich wie die Gebotsstrategie Conversions maximieren, allerdings werden die Gebote so festgelegt, dass Sie mit Ihrem Budget die wertvollsten Conversions erzielen werden.

Ziel-ROAS: Unter Berücksichtigung der bisherigen Conversion Daten wird ein entsprechender Return on Ad Spend empfohlen. Das bedeutet den durchschnittlichen Conversion Wert, den Sie mit jedem eingesetzten Euro erzielen möchten.

Planung, Messung und Kontrolle

Nachdem Sie nun die Suchkampagne erstellt und auf die Einstellungen überprüft haben, können Sie die erweiterten Tools nutzen um die Leistung zu verbessern und bessere Daten zu erheben.

Keywordplaner

Mit dem Keyword Planer können Sie neue, relevante Keywords finden. Zusätzlich wird neben jedem Keyword das Suchvolumen, der Wettbewerb, Trends und der prognostizierte Klickpreis erscheinen. Diese Keywords können über den Keyword Planner direkt der Kampagne zugeordnet werden oder auch mit ein paar Klicks eine ganz neue Kampagne erstellen.

Außerdem lässt sich ein Plan kreieren, in dem die berücksichtigten Keywords eine Prognose mit variablem Budget simuliert.

Conversion Tracking

Richten Sie Conversion Tracking für Ihr Google Ads Konto ein. Eine Conversion wird registriert, wenn eine Interaktion des Nutzers über die Google Suchanzeige stattfindet und ein von Ihnen definiertes Ziel auf der Webseite erfüllt. Das kann ein Kauf, ein Kontakt, ein Download oder auch ein Videoaufruf sein.

Mit dem Conversion-Tracking können Sie zuverlässig nachvollziehen, wie die Leistung Ihrer Anzeigen ist und diese Werte auch auf Keyword-, Anzeigen-, und sogar Zielgruppenebene segmentieren. Die Datensammlung über das Conversion Tracking ist sehr wertvoll und stellt die Grundlage der zeitgemäßen Optimierung und Verbesserung des Online Marketings dar. Der Conversion-Tracking-Code wird erst in Ihre Website implementiert.

Wenn ein User dann in der Google-Suche das entsprechende Zielvorhaben triggert, wird auf dem Computer ein vorübergehender Cookie gespeichert. Nach Abschluss des Ziels erkennt das Cookie die Aktion an und die Conversion wird in Google Ads registriert. In einigen Fällen sind Conversions auch ohne Tracking Code möglich, wie zum Beispiel Anrufe über die Anruferweiterung. Wir übernehmen gerne die professionelle und ganzheitliche Implementierung des Conversion Tracking bei Ihnen. Kontaktieren Sie uns und erfahren Sie mehr!

Google Analytics

Verknüpfen Sie Google Analytics mit Ihrem Google Ads Konto, um tiefere Einsicht über das Websiteverhalten Ihrer Kunden zu bekommen.

Mit Google Analytics sind Sie in der Lage Abschlüsse für Zielvorhaben und E-Commerce-Transaktionen zu importieren, Benutzerdefinierte Remarketing-Listen zu erstellen, Relevante Nutzer in Intelligenten Listen sammeln, Kampagnen besser verstehen, Nutzer nach Verhalten segmentieren, Neue Sitzungen beobachten und vieles mehr. Nachdem Sie den Google Analytics Tracking Code in die Website eingefügt haben, verknüpfen Sie Ihr Google Analytics mit Google Ads und aktivieren den Datenimport der Plattformen.

Durch die Wechselwirkung des Conversion-Trackings und die Einbindung benutzerdefinierter Zielgruppen über Google Analytics werden die Zielgruppenberichte eine große Hilfe in der Kampagnenoptmierung sein. Dazu gehören Leistungsmesswerte auf Anzeigengruppen-, Kampagnen- und Kontoebene zu demografischen Merkmalen, Zielgruppensegmenten, genauso wie verhaltensbezogene Daten, die für das Remarketing genutzt werden können.

Insgesamt verfügen Sie dann über Demografische Merkmale, Segmente mit gemeinsamen Interessen, Kaufbereite Segmente, Segmente für Lebensereignisse und viele weitere detaillierte und benutzerdefinierte Segmente.

Maschinelles Lernen

Mit der automatisierten Datensammlung und Optimierung des Conversion Trackings und der Zielgruppen, kommen im Idealfall dann die Intelligenten Gebotsstrategien zum Einsatz. Das sind Conversions maximieren, Ziel-CPA, Conversion-Wert maximieren und der Ziel-ROAS. Durch maschinelles Lernen werden die Datenmenge effizient ausgewertet.

So ist es möglich mehr Conversions oder höhere Conversions-Werte zu erzielen. Mit Smart Bidding verschaffen Sie sich in der Auktion einen Vorteil gegenüber Mitbewerbern, denn es berücksichtigt verschiedene Kontextsiganle in Echtzeit: Gerät, Standort, Tag und Tageszeit, Remarketing Listen, Sprache, Anzeigeninhalte, Browser, Betriebssystem und vieles mehr.

Dateschutz in der Google Werbung?

Datenschutz spielt in den oben genannten Punkten natürlich eine wichtige Rolle und ist nicht nur aufgrund der DSGVO unerlässlich. Diese setzt voraus, dass Unternehmen die Zustimmung der Nutzer für das Tracking des Nutzungsverhaltens einholen müssen. Der Google Consent Mode beinhaltet zwei neue Tag-Einstellungen, die Cookies für Werbe- und Analysezwecke für Werbetreibende verwalten.

Die zwei Optionen werden genutzt, um das Verhalten der Google-Tags vor und nach der Zustimmung der User anzupassen. Dadurch können Werbetreibende die Conversions effektiver messen und gleichzeitig die Zustimmungsentscheidungen der Nutzer für Anzeigen-Cookies und Analyse-Cookies respektieren.

Der Google Consent Mode ermöglicht also weiterhin datengetriebenes Google Ads Marketing und verschafft Ihnen Vorteile gegenüber Mitbewerbern, die ohne die Zustimmung der Datenschutzgrundverordnung werben.

Wenn der User die Einwilligung der Daten verweigert, werden keine Marketing Cookies verwendet. Dann wird aber anstelle personalisierter Werbung kontext- und interessenbezogene (FLoC) Werbung angezeigt. Damit werden Gruppen mit ähnlichen Interessen zu Clustern zusammengeführt. Dieser Grundgedanke anonymisiert Individuelles Verhalten und die Daten werden quantitativ verarbeitet, um den Browserverlauf zu schützen.

Der Google Consent Mode unterstützt Google Ads Conversion Tracking, Google Ads Remarketing und Google Analytics. Weitere Informationen zum Google Consent Mode erfahren Sie hier.

Im Hinblick auf Ihre Verpflichtungen gemäß der DSGVO sollten Sie eine Rechtsberatung in Anspruch nehmen. Denn nur ein Anwalt kann Ihnen speziell auf Ihre Situation zutreffende rechtliche Ratschläge erteilen. Diese Website ist in keiner Weise dafür vorgesehen, eine juristische Beratung zu ersetzen.

Gemäß der aktualisierten Richtlinie zur EU-Nutzereinwilligung von Google müssen Sie Ihren Nutzern im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) bestimmte Informationen offenlegen und gegebenenfalls ihre Einwilligung einholen – z. B. für die Verwendung von Cookies, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben ist, oder für die Erhebung, Freigabe und Nutzung personenbezogener Daten für personalisierte Anzeigen. Diese Richtlinie entspricht den Anforderungen der EU-Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation und der DSGVO.

Mit Google Ads-Funktionen wie Remarketing und Kundenabgleich können Sie Zielgruppenlisten für die Ausrichtung auf Google-Media und Drittanbieterwebsites erstellen oder hochladen. Gemäß den Richtlinie von Google zur EU-Nutzereinwilligung müssen Werbetreibende, die für Zielgruppenlisten zum Kundenabgleich Remarketing-Tags implementieren oder Datendateien hochladen, die Nutzereinwilligung zur Erhebung von Daten für personalisierte Anzeigen einholen. Außerdem ist beim Einsatz von Conversion-Tags zu Analysezwecken eine Einwilligung zur Verwendung von Cookies erforderlich.

Kennzahlen und Metriken

Sie haben nun einen kleinen Einblick in die Struktur des Google Ads Kontos und die Funktionsweise der verschiedenen Kampagnen und Einstellungen bekommen. Im diesem Teil gehen wir die Terminologie durch und schauen uns die wichtigsten Begriffe und Kennzahlen an, die Sie kennen und regelmäßig im Auge behalten sollten.

  • Optimierungsfaktor: Ist der prozentuale Wert der ausgeschöpften Empfehlungen auf Konto- und Kampagnenbasis. Wenn Empfehlungen übernommen werden, erzielen die Kampagnen bessere Ergebnisse
  • Impressionen: Wird gezählt, jedes Mal wenn Ihre Anzeige im Google Werbenetzwerk erscheint
  • Klicks: Wird gezählt, wenn der Nutzer Ihre auf Ihre Google Anzeige klickt und auf die verlinkte Landing Page landet.
  • Click-through-Rate: Stellt das Verhältnis der Klicks zu den Impressionen dar und ist ein guter Orientierungswert für die qualitativen Traffic
  • Cost-per-click (CPC): Sie zahlen für jeden Klick über Google Ads. Dabei entsteht in jeder Auktion ein unterschiedlicher Klickpreis, der in Ihrer Übersicht als durchschnittlicher CPC aufgeführt wird. Um das Risiko zu hoher Kosten zu vermeiden, können Sie in klickbasierten Gebotsstrategie auch ein maximalen CPC setzen, der dann nicht überschritten wird. 
  • Die Conversion Rate: Gibt die durchschnittliche Anzahl an Conversions pro Anzeigeninteraktion in Prozent an.
  • Durchschnittlicher CPA: Bis Sie eine Conversion erreichen, wird in der Regel ein bestimmter Ausgabenbetrag erfolgen. Die Gesamtkosten der Conversions durch die Gesamtzahl der Conversions geteilt ergibt den durchschnittlichen CPA und ist auch als Gebotsstrategie möglich.
  • Gebotsanpassung: Eine prozentuale Erhöhung oder Verringerung Ihrer Gebote. Sie können auch individuelle Gebotsanpassungen für Geräte, Zielgruppen, Standorte und vieles mehr einstellen.
  • Conversion Wert: Sie können jeder Conversion Aktion einen Wert hinzufügen. Diese kann statisch sein um gegenüber anderen Conversion Aktion zu bieten oder dynamisch, indem sogar Ihre tatsächlichen Verkaufswerte in den Kampagnen angezeigt werden.
  • Ziel-ROAS: Der Ziel-ROAS ist der durchschnittliche Conversion-Wert (z.B.  der Umsatz), den Sie für jeden in den Anzeigen investierten Euro erzielen möchten. Der ROAS leitet sich daher aus der Kennzahl Conversion Wert / Kosten heraus und sollte regelmäßig angepasst werden.
  • Anteil an möglichen Impressionen: Beschreibt das Verhältnis der Impressionen, den Sie mit Ihren Anzeigen erreichen, im Vergleich mit der Summe der Impressionen, die mit den Anzeigen möglich wären.
  • Attributionsmodell: Verfolgen Nutzerinteraktionen mit Ihren Anzeigen und geben bewerte den ganzen Conversion Pfad für aufschlussreiche Daten. Sie können zwischen verschiedenen Attributionsmodelle wählen: Letzer Klick (Der komplette Wert der Conversion wird der zuletzt angeklickten Anzeige und dem entsprechenden Keyword zugerechnet), Erster Klick (Der gesamte Wert der Conversion wird der zuerst angeklickten Anzeige und dem entsprechenden Keyword zugerechnet),, Linear (Der Wert der Conversion wird gleichmäßig auf alle Anzeigeninteraktionen des Pfads verteilt), Zeitverlauf (Interaktionen, die näher am Datum der Conversion liegen werden stärker bewertet), Positionsbasiert (40% werden jeweils der ersten und der letzten Interaktion und die verbleibenden 20% alle in der Mitte liegenden zugeordnet) und Datengetrieben (Der tatsächliche Wert der Conversion Aktionen wird dynamisch allen Interaktionen zugeordnet).

Wieviel kostet Google Werbung?

Für viele Werbetreibende ist die Frage der Kosten von Google Ads entscheidend. Welchen Preis Sie für einen Klick auf Ihre Anzeige zahlen, hängt von der Konkurrenz um ein spezielles Keyword und der Qualität Ihrer Anzeigen ab.

Jede Suche ist eine Auktion

Für jede Suchanfrage auf Google findet in Google Ads eine Auktion statt, um die Anzeigen, die für die jeweilige Suche geschaltet werden, sowie deren Rang auf der Seite zu ermitteln. Außerdem wird festgelegt, ob überhaupt Anzeigen ausgeliefert werden.

Jedes Mal, wenn eine Anzeige bei einer Suche erscheinen kann, muss sie die Anzeigenauktion durchlaufen. In der Auktion wird darüber entschieden, ob die Anzeige tatsächlich geschaltet wird, an welcher Anzeigenposition sie auf der Seite erscheint und wieviel der Klick auf Ihre Anzeige letztlich kostet.

Auktionen laufen folgendermaßen ab:

  1. Wenn ein Nutzer eine Suchanfrage startet, werden in Google Ads alle Anzeigen ermittelt, deren Keywords dem Suchbegriff entsprechen.
  2. Danach werden die Anzeigen ausgeschlossen, die nicht geschaltet werden können, etwa Anzeigen, die auf ein anderes Land ausgerichtet sind oder aufgrund von Richtlinienverstößen abgelehnt wurden.
  3. Von den verbleibenden Anzeigen können nur die mit einem ausreichend hohen Anzeigenrang geschaltet werden. Der Anzeigenrang ergibt sich aus dem Gebot, der Qualität der Anzeige, den Grenzwerten für den Anzeigenrang, dem Kontext der jeweiligen Suchanfrage sowie den erwarteten Auswirkungen von Erweiterungen und anderen Anzeigenformaten.

Selbst wenn Ihre Mitbewerber höhere Gebote abgeben als Sie, können Sie mit relevanteren Keywords und Anzeigen dennoch eine höhere Anzeigenposition zu einem niedrigeren Preis erzielen.

Für jede Suche auf Google findet eine Auktion statt. Da ihr Ergebnis von den jeweiligen Mitbewerbern abhängt, kann es bei jeder Auktion anders ausfallen. Es ist also ganz normal, wenn die Position Ihrer Anzeige auf der Seite variiert und sie manchmal überhaupt nicht geschaltet wird.

Der Klickpreis pro Anzeige berechnet sich aus folgender Formel:

Klickpreis (CPC) = (CPC des nächst niedrigen Anzeigenrangs / eigener Quality Score) + 0,01€

Warum sollten Sie Google Werbung machen?

Google ist mit runf 3 Milliarden täglichen Suchanfragen die mit Abstand meistgenutzte Suchmaschine der Welt. Google Werbung hat sich hinlänglich bewährt.

Google wird von Menschen überall auf der Welt genutzt, um Fragen zu stellen, die mit einer Kombination aus organischen Suchergebnissen und Anzeigen beantwortet werden. Laut Google erzielen Werbetreibende mit ihren Anzeigen einen durchschnittlichen ROI von 800 Prozent. Es gibt also sehr gute Gründe, warum Sie Google Werbung wichtigen Marketingkanal in Betracht ziehen sollten.

Zudem können Sie sicher sein, daß Ihre Wettbewerber ebenfalls Google Ads nutzen (und wahrscheinlich bieten sie sogar für Ihre marken- oder branchenspezifischen Suchbegriffe mit). Tausende von Unternehmen nutzen Anzeigen, um für ihre Produkte zu werben. Dadurch rutschen Sie in den Suchergebnissen nach unten und erscheinen unterhalb Ihrer Wettbewerber.

Wenn Sie Ihre Produkte oder Dienstleistungen online bewerben, sollte Google Werbung unbedingt ein Bestandteil Ihrer Strategie sein.

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