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Google Ads für Versicherungen: Unterschiede zwischen Versicherern, Maklern und Agenturen

Alex Sperber11 Min. Lesezeit
Google Ads für Versicherungen: Unterschiede zwischen Versicherern, Maklern und Agenturen

Google Ads für Versicherungen kann nicht für jedes Geschäftsmodell nach demselben Schema umgesetzt werden. Ein Versicherungsunternehmen, ein unabhängiger Versicherungsmakler und eine regional tätige Versicherungsagentur bieten zwar ähnliche Produkte an, unterscheiden sich aber deutlich bei Produktauswahl, Markenbekanntheit, Beratung, Abschlussprozess und Kundenbeziehung.

Diese Unterschiede beeinflussen:

  • die Auswahl der Keywords,
  • die Botschaften in den Anzeigen,
  • den Aufbau der Landingpages,
  • das sinnvolle Conversion-Ziel,
  • die regionale Ausrichtung,
  • die Bewertung des Kundenwerts.

Eine Kampagne sollte deshalb nicht nur zur beworbenen Versicherung passen. Sie muss auch die tatsächlichen Stärken und Grenzen des jeweiligen Anbietermodells abbilden.


Die drei Geschäftsmodelle im Überblick

AnbieterTypische StärkeSinnvoller KampagnenfokusMöglicher Schwachpunkt
VersicherungsunternehmenEigene Produkte, Marke und direkter AbschlussTarifberechnung und Online-AbschlussGenerische Kampagnen können stark preisgetrieben sein
VersicherungsmaklerAuswahl und persönliche Einordnung verschiedener OptionenSpezialisierte Beratung und qualifizierte LeadsAufwendige Beratung und begrenzte Bearbeitungskapazität
VersicherungsagenturPersönlicher Ansprechpartner und regionale BetreuungLokale Kampagnen und langfristiger BestandsaufbauBegrenzte Produktauswahl innerhalb eines Versicherers

Die Positionierung sollte den tatsächlichen Mehrwert hervorheben. Ein Versicherungsunternehmen muss nicht wie ein Makler auftreten. Eine Agentur sollte keinen marktweiten Vergleich suggerieren, wenn sie ausschließlich Produkte eines Versicherers vermittelt. Ein Makler wiederum sollte verständlich erklären, worin seine Beratung über einen automatisierten Tarifvergleich hinausgeht.


Strategie für Versicherungsunternehmen

Versicherungsunternehmen verfügen häufig über ein breiteres Produktportfolio, eine eigene Marke und direkte digitale Abschlussmöglichkeiten. Dadurch können sie Google Ads über mehrere Stufen der Customer Journey einsetzen.

Mögliche Kampagnenziele sind:

  • einen Tarif berechnen,
  • einen Online-Antrag beginnen,
  • einen Vertrag direkt abschließen,
  • einen Beratungstermin vereinbaren,
  • bestehende Markenbekanntheit in Abschlüsse überführen.

Besonders bei einfacheren Versicherungsprodukten kann der direkte Abschluss im Mittelpunkt stehen. Dazu können beispielsweise Zahnzusatz-, Auslandskranken- oder Tierkrankenversicherungen gehören, sofern ein entsprechender digitaler Prozess vorhanden ist.

Bei beratungsintensiveren Produkten wie der privaten Krankenversicherung oder der Berufsunfähigkeitsversicherung kann auch ein Versicherungsunternehmen zunächst auf eine qualifizierte Beratung oder ein persönliches Angebot optimieren.

Generische Kampagnen müssen das Produkt erklären

Bei Markensuchen kennt der Nutzer das Unternehmen bereits. Bei einer generischen Suche wie „Zahnzusatzversicherung Vergleich“ oder „private Krankenversicherung Beamte“ besteht diese Markenpräferenz noch nicht.

Die Anzeige sollte deshalb nicht ausschließlich mit dem Unternehmensnamen arbeiten. Zunächst muss deutlich werden:

  • welches Produkt angeboten wird,
  • für welche Zielgruppe es gedacht ist,
  • welcher Vorteil besteht,
  • welcher nächste Schritt möglich ist.

Ein möglicher Anzeigenansatz ist: Private Krankenversicherung für Beamte berechnen – Leistungen und Beiträge passend zur persönlichen Situation prüfen.

Die Marke kann Vertrauen schaffen, ersetzt aber nicht die notwendige Relevanz zur konkreten Suchanfrage.

Markenkampagnen getrennt auswerten

Bekannte Versicherer erhalten häufig viele Suchanfragen nach ihrem Namen. Hinter diesen Suchen können jedoch sowohl Neukunden als auch Bestandskunden stehen.

Mögliche Anliegen sind:

  • Tarif berechnen,
  • Vertrag abschließen,
  • Kundenportal öffnen,
  • Schaden melden,
  • Telefonnummer finden,
  • Vertrag ändern oder kündigen.

Wer alle Marken-Conversions als Neukundenerfolg wertet, kann die tatsächliche Akquisitionsleistung überschätzen.

Versicherungsunternehmen sollten deshalb zwischen mehreren Bereichen unterscheiden:

  • Markenanfragen mit Abschlussintention,
  • allgemeine Produktanfragen,
  • Bestandskundenservice,
  • Schaden- und Vertragsfragen.

Direkte Abschlüsse als Optimierungsziel nutzen

Wenn ein Versicherungsprodukt vollständig online abgeschlossen werden kann, sollte nicht nur der Start des Antrags gemessen werden. Entscheidend ist der tatsächliche Vertragsabschluss.

Ein möglicher Conversion-Funnel lautet:

  1. Tarifrechner gestartet
  2. Berechnung abgeschlossen
  3. Antrag begonnen
  4. Antrag vollständig eingereicht
  5. Vertrag aktiviert

Die tieferen Stufen sind wirtschaftlich wesentlich aussagekräftiger als ein bloßer Rechnerstart.

Auch unterschiedliche Produkte sollten nicht mit identischen Conversion-Werten versehen werden. Eine Auslandskrankenversicherung kann einen anderen wirtschaftlichen Wert besitzen als eine private Krankenvollversicherung.

Große Produktportfolios nicht in einer Kampagne bündeln

Versicherungsunternehmen bieten häufig zahlreiche Versicherungssparten an. Trotzdem sollten Kfz-, Haftpflicht-, Hausrat-, Kranken- und Zusatzversicherungen nicht in einer einzigen Kampagne zusammengeführt werden.

Jede Sparte benötigt:

  • eigenes Budget,
  • eigene Anzeigen,
  • eigene Landingpages,
  • passende Conversion-Ziele,
  • differenzierte wirtschaftliche Zielwerte.

Dadurch bleibt erkennbar, welche Produkte tatsächlich profitabel beworben werden können.


Strategie für Versicherungsmakler

Versicherungsmakler können sich bei Google Ads vor allem über Spezialisierung, Auswahl und persönliche Einordnung positionieren. Sie konkurrieren dabei sowohl mit Versicherungsunternehmen als auch mit Vergleichsportalen.

Eine allgemeine Botschaft wie „Wir vergleichen Versicherungen“ ist häufig zu schwach. Vergleichsportale bieten ebenfalls umfangreiche Tarifvergleiche und besitzen meist deutlich größere Werbebudgets.

Der Makler muss deshalb erklären, welchen zusätzlichen Nutzen seine Beratung bietet.

Mögliche Differenzierungsmerkmale sind:

  • Spezialisierung auf eine bestimmte Versicherung,
  • Erfahrung mit einer konkreten Berufsgruppe,
  • persönliche Einordnung von Tarifbedingungen,
  • Unterstützung bei komplexen Voraussetzungen,
  • Begleitung während des Antrags,
  • langfristige Betreuung nach dem Abschluss.

Spezialisierung statt vollständiger Produktbreite

Ein Makler kann theoretisch viele Versicherungsarten vermitteln. Für Google Ads ist es jedoch häufig sinnvoller, sich zunächst auf ausgewählte Sparten zu konzentrieren.

Besonders geeignet sind Produkte, bei denen:

  • ein hoher Beratungsbedarf besteht,
  • die Zielgruppe klar definiert werden kann,
  • der Vertragswert ausreichend hoch ist,
  • eine überzeugende Landingpage vorhanden ist,
  • der Makler nachweisbare Expertise besitzt.

Beispiele sind:

  • private Krankenversicherung für Beamte,
  • Berufsunfähigkeitsversicherung für Handwerker,
  • PKV für Selbstständige,
  • Wohngebäudeversicherung für Immobilienbesitzer,
  • Tierkrankenversicherungen für bestimmte Tierarten.

Eine klare Spezialisierung verbessert die Relevanz von Keywords, Anzeigen und Landingpages.

Beratung als konkrete Leistung darstellen

Der Begriff „Beratung“ allein ist kein ausreichendes Verkaufsargument. Der Nutzer sollte erkennen, wobei die Beratung konkret hilft.

Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung kann das beispielsweise sein:

  • berufliche Risiken einordnen,
  • sinnvolle Absicherungshöhe bestimmen,
  • Bedingungen verschiedener Tarifoptionen verstehen,
  • den Antragsprozess strukturiert vorbereiten.

Bei einer privaten Krankenversicherung:

  • Zielgruppe und Voraussetzungen prüfen,
  • Beiträge und Leistungen einordnen,
  • Tarifoptionen zur persönlichen Situation vergleichen,
  • den weiteren Beratungsprozess planen.

Dadurch wird die persönliche Beratung zu einer nachvollziehbaren Problemlösung.

Vergleich transparent beschreiben

Makler sollten erklären, wie ihr Vergleich funktioniert.

Relevante Fragen sind:

  • Welche Tarifoptionen werden berücksichtigt?
  • Nach welchen Kriterien erfolgt die Auswahl?
  • Welche persönlichen Faktoren fließen ein?
  • Wie werden Beiträge und Leistungen eingeordnet?
  • Welche Rolle übernimmt der Makler nach dem Abschluss?

Dabei dürfen keine Eigenschaften suggeriert werden, die das tatsächliche Beratungsmodell nicht erfüllt.

Qualifizierte Termine statt maximaler Leadmenge

Für Versicherungsmakler ist ein günstiges Kontaktformular häufig weniger wertvoll als ein qualifizierter Beratungstermin.

Das Formular kann deshalb bereits einige grundlegende Angaben erfassen:

  • gesuchte Versicherung,
  • Berufsstatus,
  • Alter oder Altersgruppe,
  • aktueller Versicherungsstatus,
  • gewünschter Beginn,
  • bevorzugter Kontaktweg.

Die Fragen müssen zur Sparte passen. Sie sollen keine vollständige Beratung vorwegnehmen, aber eine erste Einschätzung ermöglichen.

Ein möglicher Funnel lautet:

  1. Anfrage abgesendet
  2. Zielgruppe geprüft
  3. Lead erreicht
  4. Beratungstermin vereinbart
  5. Termin durchgeführt
  6. Angebot erstellt
  7. Vertrag abgeschlossen

Die Kampagne sollte langfristig anhand der unteren Funnel-Stufen bewertet werden.

Vertriebskapazität begrenzt die Skalierung

Persönliche Beratung benötigt Zeit. Mehr Leads sind deshalb nur dann wertvoll, wenn sie schnell und professionell bearbeitet werden können.

Vor einer Budgeterhöhung sollte geprüft werden:

  • Wie viele Anfragen können pro Woche bearbeitet werden?
  • Wie schnell erfolgt der erste Kontakt?
  • Wie viele Beratungstermine sind verfügbar?
  • Wie viele Angebote können erstellt werden?
  • Werden nicht erreichte Leads systematisch nachverfolgt?

Eine Kampagne kann gute Leads erzeugen und trotzdem unwirtschaftlich werden, wenn die Bearbeitung zu langsam erfolgt oder keine freien Beratungstermine vorhanden sind.


Strategie für Versicherungsagenturen

Versicherungsagenturen können ihre Stärke vor allem in der persönlichen, regionalen und langfristigen Betreuung ausspielen.

Sie stehen häufig für einen bestimmten Versicherer und dessen Produktportfolio. Dadurch unterscheidet sich ihre Positionierung von einem unabhängigen Makler.

Die zentralen Vorteile können sein:

  • fester Ansprechpartner,
  • persönliche Erreichbarkeit,
  • Beratung vor Ort oder digital,
  • Betreuung mehrerer Versicherungssparten,
  • Unterstützung auch nach dem Abschluss,
  • regionale Nähe.

Lokale Keywords priorisieren

Für Agenturen sind Suchanfragen mit regionalem Bezug besonders relevant.

Beispiele:

  • Versicherungsagentur Köln
  • Versicherungsberatung München
  • Kfz-Versicherung Beratung Hamburg
  • Versicherung in meiner Nähe
  • persönliche Versicherungsberatung Frankfurt

Diese Keywords besitzen möglicherweise ein geringeres Volumen als bundesweite Produktbegriffe. Die Nutzer suchen dafür gezielt nach einem erreichbaren Ansprechpartner.

Die Anzeigen sollten den regionalen Bezug klar nennen:

  • Stadt oder Region,
  • Beratungsform,
  • Ansprechpartner,
  • konkretes Produkt.

Beispiel: Kfz-Versicherungsberatung in Köln – persönlicher Ansprechpartner vor Ort oder digital.

Landingpage mit echtem Regionalbezug

Eine lokale Anzeige sollte nicht auf eine allgemeine Konzern- oder Produktseite führen.

Die Landingpage sollte enthalten:

  • Standort,
  • Name und Bild des Ansprechpartners,
  • betreute Region,
  • Adresse und Telefonnummer,
  • Terminmöglichkeiten,
  • angebotene Versicherungsprodukte,
  • Beratung vor Ort und digital.

Der Nutzer sollte unmittelbar erkennen, dass er mit einer realen regionalen Agentur in Kontakt tritt.

Persönliche Betreuung nicht mit Unabhängigkeit verwechseln

Eine Agentur kann hervorragende Beratung bieten, ohne einen vollständigen Marktvergleich durchzuführen.

Die Kommunikation sollte deshalb auf den tatsächlichen Stärken beruhen:

  • Kenntnis des Produktportfolios,
  • langfristige Betreuung,
  • feste Erreichbarkeit,
  • Abstimmung mehrerer Versicherungen,
  • Unterstützung bei Vertrags- und Servicefragen.

Aussagen wie „Wir vergleichen den gesamten Markt“ wären ungeeignet, wenn nur Produkte eines Versicherers angeboten werden.

Kundenwert über mehrere Produkte betrachten

Für Agenturen kann die Gewinnung eines neuen Haushalts wertvoller sein als der Abschluss einer einzelnen Versicherung.

Ein Kunde, der zunächst über eine Kfz-, Haftpflicht- oder Hausratversicherung gewonnen wird, kann später weiteren Bedarf haben.

Mögliche Folgeprodukte sind:

  • Wohngebäudeversicherung,
  • Rechtsschutzversicherung,
  • Unfallversicherung,
  • Berufsunfähigkeitsversicherung,
  • weitere Absicherungen für Partner oder Familie.

Die Wirtschaftlichkeit sollte deshalb nicht nur anhand des ersten Vertrags beurteilt werden. Relevant ist der langfristige Wert der Kundenbeziehung.

Lokale Kampagnen mit Produktkampagnen verbinden

Eine sinnvolle Struktur kann aus zwei Bereichen bestehen:

Lokale Dienstleistungskampagnen

  • Versicherungsagentur plus Stadt
  • Versicherungsberatung plus Stadt
  • Versicherungsmakler oder Ansprechpartner in der Nähe

Lokale Produktkampagnen

  • Kfz-Versicherung plus Stadt
  • Hausratversicherung plus Stadt
  • Berufsunfähigkeitsberatung plus Stadt
  • PKV-Beratung plus Region

Dadurch werden sowohl Nutzer erreicht, die allgemein einen Ansprechpartner suchen, als auch Personen mit konkretem Versicherungsbedarf.


Welches Conversion-Ziel passt zu welchem Anbieter?

Das Geschäftsmodell beeinflusst, welche Conversion den Erfolg am besten abbildet.

GeschäftsmodellMögliche primäre Conversion
Versicherungsunternehmen mit DirektabschlussAktivierter Vertrag
Versicherungsunternehmen mit BeratungQualifizierter Termin oder Abschluss
VersicherungsmaklerQualifizierter und durchgeführter Beratungstermin
VersicherungsagenturQualifizierter Anruf, Termin oder Vertragsabschluss
Anbieter eines einfachen Online-ProduktsDirekter Online-Abschluss

Ein Versicherungsunternehmen mit Tarifrechner sollte nicht nur Klicks auf den Rechner messen. Ein Makler sollte nicht jede Formularanfrage gleich bewerten. Eine Agentur sollte Bestandskundenanrufe von neuen Beratungsanfragen unterscheiden.


Welche Anzeigenbotschaft passt zu welchem Modell?

Versicherungsunternehmen

Geeignete Schwerpunkte:

  • Produktleistung,
  • Tarifberechnung,
  • direkter Abschluss,
  • digitaler Prozess,
  • Markenvertrauen.

Beispiel: Zahnzusatzversicherung berechnen – Leistungen prüfen und Antrag direkt online stellen.

Versicherungsmakler

Geeignete Schwerpunkte:

  • Spezialisierung,
  • persönliche Tarifauswahl,
  • Einordnung komplexer Bedingungen,
  • zielgruppenspezifische Beratung.

Beispiel: BU-Beratung für Handwerker – Absicherung, Bedingungen und passende Tarifoptionen gemeinsam prüfen.

Versicherungsagentur

Geeignete Schwerpunkte:

  • regionaler Ansprechpartner,
  • persönliche Erreichbarkeit,
  • langfristige Betreuung,
  • Verbindung mehrerer Versicherungen.

Beispiel: Versicherungsberatung in Köln – fester Ansprechpartner vor Ort oder digital.


Welche Landingpage passt zu welchem Modell?

Versicherungsunternehmen

Die Landingpage sollte:

  • Produkte und Leistungen erklären,
  • Beitrag oder Tarif berechenbar machen,
  • einen schnellen digitalen Abschluss ermöglichen,
  • Vertrauen in Marke und Prozess schaffen.

Versicherungsmakler

Die Landingpage sollte:

  • Spezialisierung deutlich machen,
  • Beratungsprozess erklären,
  • Auswahlkriterien transparent darstellen,
  • Zielgruppe vorqualifizieren,
  • einen Termin ermöglichen.

Versicherungsagentur

Die Landingpage sollte:

  • den regionalen Ansprechpartner zeigen,
  • Standort und Erreichbarkeit nennen,
  • angebotene Versicherungen darstellen,
  • persönliche und digitale Beratung ermöglichen,
  • die langfristige Betreuung hervorheben.

Häufiger Fehler: dieselbe Kampagne für alle Geschäftsmodelle kopieren

Eine Kampagne, die für einen Direktversicherer funktioniert, kann für einen Versicherungsmakler ungeeignet sein.

Ein Direktversicherer kann Nutzer direkt in einen Tarifrechner führen. Ein Makler benötigt möglicherweise eine Beratungsstrecke. Eine Agentur muss den lokalen Ansprechpartner und die regionale Betreuung sichtbar machen.

Auch die wirtschaftlichen Kennzahlen unterscheiden sich:

  • Direktversicherer bewerten den Online-Abschluss.
  • Makler bewerten qualifizierte Beratung und Abschluss.
  • Agenturen berücksichtigen zusätzlich den langfristigen Bestandswert.

Die beste Google-Ads-Strategie ist deshalb nicht nur produktspezifisch, sondern immer auch geschäftsmodellspezifisch.


Fazit: vom Werbeklick zum Kundenwert

Trotz aller Unterschiede benötigen alle drei Anbietergruppen dieselbe grundlegende Verbindung:

  • konkrete Suchintention,
  • passende Anzeige,
  • relevante Landingpage,
  • sinnvoller Beratungs- oder Abschlussprozess,
  • Bewertung des tatsächlichen Vertragswerts.

Versicherungsunternehmen können ihre digitalen Prozesse nutzen. Makler können über Spezialisierung und Einordnung überzeugen. Agenturen können regionale Nähe und langfristige Betreuung in den Mittelpunkt stellen.

Erfolgreiche Google Ads für Versicherungen entstehen dann, wenn das Werbeversprechen exakt zum realen Leistungs- und Geschäftsmodell des Anbieters passt.

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