Die 100 besten SEO Tipps

In diesem Beitrag geben wir Ihnen 100 sofort umsetzbare SEO-Tipps, für die wir unsere Hand ins Feuer legen.

Wir haben für Sie SEO Tipps zu den SEO Grundlagen, Content, mobile Websites, technisches SEO und mehr Bereichen der Suchmaschinenoptimierung zusammengestellt.

So finden Sie garantiert die richtigen Tipps zu Ihren SEO Fragen.

Die besten 100 SEO Tipps

Grundlegende SEO Tipps

Die Suchmaschinenoptimierung ist ein Feld mit verschiedenen Bereichen, die komplett unterschiedliche Anforderungen an einen stellen. Dennoch gibt es ein paar grundlegende SEO Tipps, die Sie berücksichtigen sollten, wenn Sie mit der Optimierung Ihrer Website beginnen wollen.
 
Befolgen Sie die nachfolgenden Tipps, ist das schon mal ein guter Grundstein für die Suchmaschinenoptimierung Ihrer Website.

1. Fokus auf Nutzerintention

Die Nutzerintention beschreibt grundsätzlich die Absicht, die ein Nutzer hat, wenn er eine Webseite besucht.

Wenn Sie die Suchintentionen hinter bestimmten Ziel-Keywords kennen, können Sie Ihre Seiten effektiver und effizienter für die organische Suche optimieren. Unter Suchintention versteht man die Absicht, mit der eine Websuche durchgeführt wird.

Der Nutzer tippt eine Suchanfrage ein. Damit will er ein bestimmtes Problem lösen. Für Google ist es wichtig nicht das Keyword, sondern die Intention, sprich das Problem des Nutzers, zu verstehen. So kann Google die passende Lösung anbieten.

Grundsätzlich wird im Suchmaschinenmarketing zwischen folgenden Keyword-Arten unterschieden:

Brand Keyword – Suche nach eine Marke/Brand. z.B. „Nike“
Commercial Keyword – Suche mit einer Kaufabsicht. z.B. „Duschvorhang kaufen“
Informational Keyword – Suche nach einer Information „Wie sind Suchintentionen?“
Navigational Keyword – Suche nach einer Webseite oder Site einer Website. Z.B. „unitedads blog“
Transactional Keyword – Suche, die zum Teil auch „Commercial“ und mit einer Aktion verbunden ist. Z. B. “ SEO PDF Download“.

Konzentrieren Sie sich bei Ihrer Keywordrecherche auf Suchanfragen mit klarer Benutzerintention, um möglichst hochwertigen Content zu erstellen.

Der Inhalt Ihrer Website muss zur Erfüllung der Suchintention beitragen, sonst wird sie niemals wirklich nicht ranken.

Beispiel

Die Intention der Suchanfrage „Duschvorhang“ bewertet Google eindeutig als commercial. Erkennbar an den Onlineshops auf den Plätzen 1-3.

2. Beginnen Sie sofort mit dem Aufbau Ihrer Expertise, Autorität und Vertrauen (E-A-T)

Das Akronym E-A-T steht für die drei Evaluierungsfaktoren in den sogenannten Search Quality Evaluator Guidelines von Google: Expertise, Authority und Trustworthiness.

Diese drei Faktoren spielen eine zentrale Rolle in der Bewertung von Seiteninhalten.

Erstellen Sie also Inhalte und Seiten, die Ihr Fachwissen oder Ihre besondere Positionierung dokumentieren. Zeigen Sie, dass Sie Experte in Ihrer Branche und Ihrem Gebiet sind.

Mit Expertise – Authority – Trust, also Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit bezeichnet Google also drei Kern-Elemente für die Bewertung von Websites durch Quality Rater. Die Quality Rater evaluieren manuell die Qualität der Suchergebnisse, in dem sie die gelisteten Top-Resultate untersuchen. Grundlage für die Bewertung der Quality Rater ist ein von Google erstelltes Handbuch – die Google Quality Rater Guidelines, die Sie in der jeweils aktuellen Version hier abrufen können.

Expertise

Der Faktor Expertise zielt auf die Fachkenntnisse, genauer gesagt die umfangreiche Erfahrung des Autors in einem bestimmten Gebiet ab. Ist der Autor der Seiteninhalte Experte oder Spezialist auf dem Fachgebiet? Verfasst ein Arzt beispielsweise einen Artikel über eine bestimmte Krankheit und deren Behandlung auf seiner Seite, wird dieser sicherlich mit einer höheren Expertise von Google bewertet als ein Journalist, der ein oder zwei Tage recherchiert hat.

Autorität

Für die Bewertung der Seitenqualität spielt nicht nur der berufliche Status oder die Expertise eine Rolle, sondern auch der Verweis von hochwertigen Quellen. Allgemein gesprochen wird ein Text, der qualitativ hochwertig verfasst ist und beweist, dass der Verfasser ein sogenannter Thought Leader innerhalb seiner Branche ist, von Google geschätzt. Ist Ihr Name bereits bekannt? Wird ihr Fachwissen aktiv gesucht? Dies zeigt Google, dass Sie eine gewisse Autorität in Ihrem Bereich haben und Ihre Inhalte auch von anderen geschätzt werden.

Vertrauen

Der dritte und letzte Faktor „Trustworthiness“, zu Deutsch Vertrauenswürdigkeit, komplementiert das Bewertungsmodell von Google. Hierbei sollte sich jeder Webmaster die Frage stellen: Wie glaubwürdig und zuverlässig sind meine Inhalte? Hierbei geht es Google vor allem um die grundsätzliche Sicherheit der Seite. Das Vertrauen in eine Seite wird durch die allgemeine Reputation der Marke gestärkt. Positive Bewertungen und hochwertige Backlinks spielen hier eine wichtige Rolle. Aber auch Faktoren wie eine SSL-Verschlüsselung, ein interner Kundendienst oder Datenschutzrichtlinien sind wichtige Aspekte, die Google als auch dem Nutzer eine Seriosität der Website vermitteln.

Folgende Faktoren demonstrieren laut Google Kompetenz, Autorität und Vertrauenswürdigkeit (E-A-T)

● Das Fachwissen des Autors des Contents.

● Die Autorität des Autors des Contents, des Contents selbst und der Website.

● Die Vertrauenswürdigkeit des Urhebers der Inhalte, der Inhalt selbst und der Website.

● Medizinische Ratschläge mit hohem E-A-T sollten von Personen oder Organisationen geschrieben oder produziert werden, die über geeignete medizinische Expertise oder Akkreditierung verfügen. Medizinische Ratschläge oder Informationen mit hohem E-A-T sollten in einem professionellen Stil und sollten regelmäßig redigiert, überprüft und aktualisiert werden.

● Hohe E-A-T-Nachrichtenartikel sollten mit journalistischer Professionalität produziert werden – sie sollten sachlich genaue Inhalte, die auf eine Weise präsentiert werden, die den Benutzern zu einem besseren Verständnis der Ereignisse verhilft. Hohe E-A-T-Nachrichten Quellen haben in der Regel etablierte redaktionelle Richtlinien und robuste Freigabeprozesse.

● Hohe E-A-T-Informationsseiten zu wissenschaftlichen Themen sollten von Personen oder Organisationen mit geeignetem wissenschaftlichem Fachwissen erstellt sein und repräsentieren einen gut etablierten wissenschaftlichen Konsens in Fragen, in denen ein solcher Konsens besteht.

● Hohe E-A-T-Finanzberatung, Rechtsberatung, Steuerberatung usw. sollte aus vertrauenswürdigen Quellen stammen und regelmäßig überarbeitet und aktualisiert werden.

● Hohe E-A-T-Ratgeberseiten zu Themen wie dem Hausumbau oder Ratschläge zu Elternfragen sollten auch von „Experten“ oder erfahrenen Quellen stammen, denen die Benutzer vertrauen können.

● Hohe E-A-T-Seiten über Hobbys wie Fotografieren oder das Erlernen des Gitarrenspiels erfordern ebenfalls Fachwissen.

3. Gestalten Sie benutzerfreundliche Inhalte

Bei SEO geht es immer um den Nutzer. Praktisch alle Google-Updates beziehen sich auf benutzerfreundliche Inhalte.

Google stellte jetzt die sogenannten Core Web Vitals vor. Dabei handelt es sich um Kennzahlen, die die User Experience einer Webseite bewerten.

Was sind Core Web Vitals?

Mit den Core Web Vitals stellt Google einheitliche Qualitätssignale bereit, die die Nutzererfahrung einer Webseite messen sollen. Anders gesagt: Seitenbetreiber können über die Kennzahlen die User Experience einer Webseite einstufen und bewerten. Im Kern geht es dabei um den Ladevorgang einer Seite, die Interaktivität auf einer Seite und die visuelle Stabilität einer Seite.

Google führt dazu diese Kennzahlen ein:

Largest Contentful Paint (LCP): Diese Kennzahl misst die Dauer des Ladevorgangs, bis die Hauptinhalte einer Webseite geladen sind. Als Zielwert gibt Google dabei 2,5 Sekunden oder schneller vor.

First Input Delay (FID): FID beschreibt die Zeitspanne von der ersten Interaktion eines Users mit einer Seite (z.B. das Klicken auf eine Schaltfläche oder einen Link) bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Browser eine Reaktion auf diese Interaktion zeigt.

Cumulative Layout Shift (CLS): Die Kennzahl CLS misst, wie stabil das Layout einer Webseite ist und ob sich einzelne Layout-Elemente während der Nutzung verschieben. Google gibt dabei als Idealwert 0,1 oder niedriger vor.

Google will die Metriken, aus denen sich die Core Web Vitals zusammensetzen, in Zukunft erweitern und ergänzen. Es lohnt sich also, bezüglich der Core Web Vitals auf dem Laufenden zu bleiben.

Lernen Sie mehr über das Verhalten Ihrer Nutzer auf Ihrer Website. Das ist wichtiger als die technische Optimierung.

Die Usability einer Seite setzt sich aus vielen verschiedenen Faktoren zusammen, die in der Summe eine überzeugende Website ergeben und für ein optimales Nutzererlebnis sorgen. Auf den Punkt gebracht, heißt das: Der Webseitenbesucher gelangt schnell und problemlos an das gewünschte Ziel. Er findet auf der Website das, was er sucht.

Benutzerfreundlichkeit schafft aber auch Vertrauen. Und Vertrauen ist im Internet ein hohes Gut für den unternehmerischen Erfolg. Fühlt sich ein Nutzer auf Ihrer Seite aufgehoben, dann ist er auch eher bereit, zu handeln – sprich im Shop zu bestellen, das Kontaktformular auszufüllen oder anzurufen.

4. Nutzen Sie Kundenrezensionen

Positive Kundenbewertungen haben viele Vorteile: Zum einen sticht Ihre Website durch die auffälligen gelben Sterne besser aus den Suchergebnissen heraus. Zum anderen generieren Sie regelmäßig kostenlosen Content, wodurch sich automatisch Ihre Sichtbarkeit in den Suchmaschinenrankings erhöht.

Erstellen Sie einen Plan, um Kunden um Produktbewertungen oder Kommentare zu Ihrem Unternehmen zu bitten. Integrieren Sie die Kundenrezensionen auf Ihrer Website.

Kundenrezensionen schaffen Vertrauen bei potenziellen neuen Kunden und dienen als Validation für Ihren Service, Ihre Expertise oder Ihr Produkt.

5. Von Anfang an SEO einbinden

Holen Sie sich bei der Neugestaltung Ihrer Website frühzeitig einen SEO-Profi ins Boot. Wird die Suchmaschinenoptimierung von Anfang an bei der Websitegestaltung bedacht, kommt es später zu weniger Problemen. 

Denn für SEO sind sowohl Website Struktur und Aufbau als auch die Usability von Bedeutung. Aspekte, die früh bei der Website Gestaltung bedacht werden müssen.

Eine SEO-Agentur zu engagieren, ist eine weitreichende Entscheidung, durch die Sie Ihre Website verbessern und Zeit sparen können. Informieren Sie sich sowohl über die potenziellen Vorteile, die das Engagement eines SEO-Experten mit sich bringen kann, als auch über die Nachteile, die durch einen nicht verantwortungsvoll handelnden SEO-Experten für Ihre Website entstehen können. Viele SEO-Experten wie auch andere Agenturen und Berater bieten praktische Services für Websiteinhaber:

  • Überprüfung des Inhalts oder der Struktur Ihrer Website
  • Technische Beratung bei der Website-Entwicklung – beispielsweise zu den Themen Hosting, Weiterleitungen, Fehlerseiten, JavaScript-Einsatz
  • Entwicklung von Inhalten
  • Verwaltung von Onlinekampagnen für die Geschäftsentwicklung
  • Keyword-Recherche
  • SEO-Schulung
  • Fachkompetenz in bestimmten Märkten und zu geografischen Standorten

6. Erfüllen Sie die Kundenerwartungen

Mit interessanten Teaser-Texten und Lockangeboten die Nutzer auf die eigene Website zu ziehen, obwohl man dann doch etwas anderes anbietet oder man den zuvor geweckten Erwartungen durch die dargebotenen Inhalte nicht gerecht werden kann, hat definitiv negative Konsequenzen für eine Top-Positionierung in Suchmaschinen.

Enttäuschte Nutzer werden schnell in die Suchergebnisse zurückklicken und damit das Signal an Google senden, dass Ihre Website nicht relevant ist.

Hier ist es wichtig, das Angebot oder den Teaser so anzupassen, dass es sich mit den Nutzererwartungen deckt.

Wenn Sie das einhalten, was Sie als Unternehmen und auf Ihrer Website versprechen, bauen Sie langfristig Vertrauen auf.

Seien Sie authentisch bei dem, was Sie auf Ihrer Seite präsentieren und stimmen Sie es auf Ihre Unternehmenswerte ab. So bleibt Ihr Unternehmen nicht nur auf Ihrer Website, sondern über alle Plattformen hinweg erkennbar und wirkt vertraut.

7. Vergessen Sie “Exact Match”-Suchbegriffe

Google versteht Entitäten (Dinge und Konzepte) und Beziehungen.

Sie brauchen deshalb keine exakt übereinstimmenden Keywords zu verwenden. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf thematische Suchbegriffe.

Verwenden Sie stattdessen auch Wortketten und Synonyme in Ihren Inhalten. So ranken Ihre Inhalte für mehrere Suchbegriffe und Ihre Sichtbarkeit erhöht sich.

Grundsätzlich sollten Sie immer versuchen ein Themengebiet ganzheitlich beleuchten. Die ganzheitliche Behandlung eines Themas bedeutet dabei:

  • Ein Thema wird aus verschiedenen Perspektiven betrachtet.
  • Fragen zu einem Thema werden gestellt und verständlich beantwortet.
  • Es wird das große Ganze erklärt, aber auch kleine Details berücksichtigt.

Allerdings muß es auch Freude machen, Ihre Inhalte zu konsumieren. Deshalb sollten folgende Punkte eine Rolle bei der Erstellung von Inhalten spielen:

  • Eigene Zielsetzung
  • Bedürfnisse der Zielgruppe
  • Emotionen
  • Aufbereitung der Inhalte

FAQs zu den SEO Tipps

Wie lange dauert es es bis die SEO Tipps wirken?2022-05-30T09:23:50+02:00

Natürlich gibt es keine Aussage von Google bis wann sich Änderungen auf der Website auswirken. Aber Google hat auch das Interesse, immer das aktuell beste Suchergebnis zu präsentieren. Deshalb wirken sich Änderungen meistens recht schnell innerhalb von wenigen Tagen aus.

Muß ich alle SEO Tipps befolgen?2022-06-14T13:59:46+02:00

Es gibt wahrscheinlich keine Website, die alle SEO Tipps perfekt umsetzt. Wenn Sie aber einen wesentlichen Anteil der Tipps beherzigen, wird Ihre Website recht schnell deutlich weiter oben in den Suchergebnissen erscheinen .

8. Verwenden Sie treffende Handlungsaufforderungen

Nutzen Sie Handlungsaufforderungen, auch Call-to-Action genannt, um Nutzer zu einer Handlung zu bewegen. Damit Nutzer auch auf Ihre Handlungsaufforderung reagieren, müssen Sie diese an Ihre Intention für den Nutzer anpassen.

Soll Ihr Kunde etwas kaufen oder soll er etwas abonnieren, dann müssen Sie das klar und deutlich kommunizieren. Sodass erkennbar wird, wo der Nutzer bei dem Klick auf den CTA-Button landet oder was dann passiert.

z.B.

  • „Jetzt anfragen“
  • „Zum Download“
  • „Jetzt mit einem Experten chatten“

Beispiel für einen Call-To-Action

9. Wählen Sie eine kurze Domain

Nutzen Sie eine Domain mit 16 Zeichen oder weniger. Kurze Domänennamen sind für Menschen leichter zu merken.

So wird Ihre Marke für Nutzer zugänglicher und bleibt in den Köpfen hängen. Das ist gut für den Wiedererkennungswert Ihrer Marke und für die Steigerung der Markenbekanntheit.

10. Auch kleine Keywords sind wertvoll

Es ist besser, für ein Keyword mit weniger Suchanfragen ganz oben zu ranken, als für ein Keyword mit vielen Suchanfragen auf Seite 2.

Auch wenn das Suchvolumen das kleinere Keyword nicht sehr hoch ist und Sie damit auf den Top-Platzierungen ranken, finden so mehr Nutzer Ihre Website. 

Mit einem Keyword mit vielen Suchanfragen, für das Sie nur auf der 2. Seite ranken, werden Sie nicht besonders viel Traffic erhalten.

Unsere Keyword-Recherche kombiniert eine Reihe von Prozessen und Tools, um eine genaue und datengesteuerte Keyword-Map und Content-Strategie zu erstellen. Wir extrahieren Ranking- und Keyword-Daten mithilfe von Tools wie Google Search Console und maßgeschneiderter SEO-Software wie Ahrefs und Semrush und ziehen Daten aus verschiedenen Quellen ein, um sicherzustellen, dass nichts unversucht gelassen wird.

Angesichts des Potenzials von Tausenden, wenn nicht gar Millionen von potenziellen Keyword-Kombinationen, die sich auf Ihr Unternehmen und Ihre Tätigkeit beziehen könnten, müssen wir einige dieser Keywords in ihre verschiedenen Bestandteile zerlegen. Die Struktur von Schlüsselwörtern lässt sich anhand der Suchnachfragekurve nachvollziehen, die wie folgt aufgeschlüsselt ist:

Hauptbegriffe oder „Fat Head“

Der „Fat Head“ macht 18,5 % aller Suchanfragen im Internet aus und enthält in der Regel nur ein oder zwei Schlüsselwörter. Diese Oberbegriffe haben ein hohes bis sehr hohes Suchvolumen (zwischen Tausenden und Millionen von Suchanfragen pro Monat) und sind daher in der Regel sehr wettbewerbsfähig, da sie das Potenzial haben, ein riesiges Datenvolumen zu liefern. Obwohl Head-Keywords ein riesiges Suchvolumen darstellen, implizieren sie im Gegensatz zu Long-Tail-Keywords in der Regel eine geringere Verbraucherabsicht und haben daher niedrigere Konversionsraten.

„Chunky Middle“

Die „dicke Mitte“ macht 11,5 % aller Suchanfragen aus und besteht aus einer weitaus größeren Anzahl potenzieller Suchanfragen. Wie bei den „Fat Head“-Begriffen handelt es sich dabei in der Regel um hochvolumige und hart umkämpfte Suchanfragen mit beträchtlichem Traffic von Hunderten oder sogar Tausenden von Suchanfragen pro Monat. Wie bei den fetten Kopfbegriffen ist auch hier die Konversionsrate nicht so hoch wie bei den Long-Tail-Begriffen.

Das Long-Tail

Mit 70 % machen die Long-Tail-Suchanfragen die Mehrheit aller Internetsuchen aus und bestehen aus zwei oder mehr (in der Regel mehr) Wörtern. Obwohl das monatliche Suchvolumen im Zehnerbereich oder darunter liegt, gibt es buchstäblich Milliarden potenzieller Long-Tail-Suchanfragen, so dass sie einen großen Teil des potenziellen Datenverkehrs ausmachen, wenn Sie für eine beträchtliche Anzahl von ihnen gut ranken können. Und weil diese Suchanfragen viel länger sind, sind sie in der Regel auch spezifischer, was in der Regel auf eine höhere Nutzerabsicht schließen lässt. Die Konversionsraten sind daher bei Long-Tail-Begriffen etwa zweieinhalb Mal so hoch wie bei Kopf- und klobigen Mittelbegriffen.

11. Lernen Sie soviel Sie können über SEO

Besseres Know-how kann Ihr entscheidender Wettbewerbsvorteil sein. Lernen Sie also so viel wie möglich über SEO.

SEO Optimierung ist nie vorbei und entwickelt sich rasant weiter. Es lohnt sich also, wenn Sie Ihr SEO Know-How immer aktuell halten.

12. Hören Sie nie auf mit SEO

SEO kann man nicht einmalig machen, die Suchmaschinenoptimierung einer Website ist ein Prozess.

Bauen Sie deshalb alle SEO relevanten Prozesse tief in Ihr Marketing ein. Überprüfen Sie regelmäßig den Status Ihrer Website und behalten Sie auch die Rankings im Auge.

Manchmal verändern sich die Suchintentionen von Nutzern, neue Keywords kommen hinzu oder fallen weg. Auch Anpassung von Google führen dazu, dass Ihre Website nicht mehr so performt wie vorher.

3 Gründe, warum Sie nicht aufhören sollten, SEO zu betreiben

Grund 1: Es gibt durchschnittlich 12 Änderungen am Google Algorithmus pro Tag

Es ist kein Geheimnis, dass Google seine Suchmaschine ständig aktualisiert. Allein im Jahr 2020 führte Google über 600.000 Experimente durch, die zu mehr als 5000 Änderungen am Algorithmus führten. 

Viele Änderungen sind geringfügig, einige sind aber auch sehr bedeutend. Einige werden angekündigt, viele bleiben unbemerkt. 

In jedem Fall gehört das Verfolgen und Verstehen der Auswirkungen dieser Änderungen auf eine Website nicht zu den Kernkompetenzen der meisten Unternehmen. Dafür brauchen Sie SEO-Fachwissen.

Und deshalb verbringen SEO Experten und SEO Agenturen unzählige Stunden damit, Google-Änderungen zu testen und zu analysieren, damit ihre Kunden oder Arbeitgeber von diesem Wissen profitieren können.

Wenn Sie plötzlich mit SEO aufhören, werden diese Änderungen nicht mehr für Ihre SEO Optimierung berücksichtigt und Ihre Website wird in den Suchergebnissen abrutschen.

Grund 2: Sie haben Millionen von Konkurrenten

Führen Sie eine beliebige Google Suche durch und sehen Sie, wie viele Ergebnisse angezeigt werden. Buchstäblich jede Suchanfrage kann Millionen oder Milliarden von Ergebnissen haben. Das sind Ihre Konkurrenten um die besten Plätze in den Suchergebnissen.

Unter diesen Millionen von Ergebnissen muss Ihr Inhalt irgendwie auf der ersten Seite erscheinen. Und wenn Sie noch mehr Klicks wollen, muss Ihr Inhalt unter den ersten Ergebnissen auf der Seite sein.

Jeder Tag, an dem Sie mit Ihrer Suchmaschinenoptimierung pausieren, ist ein Tag, an dem Ihre Konkurrenz Geld und Ressourcen ausgeben kann, um weiterzukommen.

In Anbetracht der Tatsache, dass es sechs bis zwölf Monate dauern kann, bis Sie die gewünschten Ergebnisse von SEO sehen, ist das eine Zeit, die Sie nicht verschwenden dürfen.

Grund 3: Die SEO Optimierung Ihrer Website ist ein Vollzeitjob

Es stimmt zwar, dass qualitativ hochwertige Websites im Laufe der Zeit einen Wert in Form von Links und Besucherzahlen aufbauen können, aber bei der Suchmaschinenoptimierung kann man sich nicht auf diesen Erfolg ausruhen, denn das betrifft ja alle Seiten, auch die Ihrer Konkurrenz.

Sie müssen sowohl die Technologie, die Ihre Website steuert, als auch den Inhalt regelmäßig pflegen. Wie oft, hängt davon ab, welche Art von Website Sie haben und welche Art von Inhalt sie enthält.

Wenn Sie z. B. Inhalte haben, die Google als besonders sensibel klassifiziert, müssen Sie diese regelmäßig überprüfen und aktualisieren.

Bedenken Sie auch, dass jede Website regelmäßig technische SEO-Optimierung benötigt, um sicherzustellen, dass sie für Suchmaschinen und Endnutzer mit optimaler Leistung arbeitet. Denken Sie an: Server, Content Delivery Networks, Content Management Systeme, Probleme beim Crawlen von Seiten usw.

Denken Sie daran, dass Google in seinen Richtlinien für die Bewertung der Suchqualität sagt, dass „ungepflegte/verlassene ‚alte‘ Websites oder ungepflegter und ungenauer/irreführender Inhalt ein Grund für eine niedrige Bewertung der Seitenqualität ist“.

Da Google Wert darauf legt, dass Websites auf dem neuesten Stand sind und ein gutes Nutzererlebnis bieten, riskieren Sie, wenn Sie die Suchmaschinenoptimierung einstellen, dass Ihre Platzierung sinkt.

SEO Tipps zur Optimierung von Inhalten

Die Inhalte Ihrer Website sind ein essenzieller Faktor für die Platzierung Ihrer Website in den Suchergebnissen. Haben Sie guten Content auf Ihrer Website, der den Nutzer weiterhilft und eventuell sogar Probleme löst und alle wichtigen Antworten liefert, werden Nutzer und Google das honorieren.
 
Wir haben für Sie einige SEO Tipps für die Optimierung Ihrer Inhalte zusammengestellt, die Ihnen helfen, Ihre Inhalte an Nutzerverhalten und an den Google-Algorithmus anzupassen.

13. Behandeln Sie Themen, nicht Keywords

Denken Sie in Themen, nicht nur in Keywords, um Inhalte besser auf die Interessen Ihres Publikums abzustimmen. Wichtig ist, dass Sie die Suchintention des Nutzers treffen.

Sucht ein Nutzer nach Informationen, geben Sie ihm diese. Sucht er nach einem Produkt, präsentieren Sie ihm es. Ist Ihr Inhalt, dann auch noch gut zu konsumieren, haben Sie schon gewonnen.

14. Vermeiden Sie dünne Inhalte (oder schreiben sie diese um)

Sogenannter Thin Content senkt die Qualität Ihrer Website. Ausführliche Inhalte erzielen oftmals höhere Suchergebnisse, auch wenn ein langer Inhalt keinen Erfolg garantiert. 

Es ist wichtig, dass nach Lesens Ihres Contents keine Fragen mehr zu dem Thema offen bleiben und der Nutzer alle wertvollen Informationen erhält.

  • Thin Content ist der Begriff für digitale Inhalte, die dem User wenig oder überhaupt keinen Mehrwert bieten.
  • Der Begriff Thin Content tauchte das erste Mal 2012 auf, als Googles Quality Rater Guidelines bekannt wurden.
  • Seitdem steht das Wort für die URLs einer Website, die aufgrund von deutlich mangelnder Qualität von Google abgewertet werden.

Hier einige Beispiele für Seiten, die häufig Inhalte von minderer Qualität mit geringem oder gar keinem Mehrwert aufweisen:

  • Automatisch generierte Inhalte
  • Affiliate- oder Partnerseiten von minderer Qualität
    Inhalte aus anderen Quellen, etwa kopierte Inhalte oder Gastbeiträge von geringer Qualität auf Blogs
  • Brückenseiten

15. Achten Sie auf die Lesbarkeit Ihrer Texte

Dazu gehören neben Grammatik, einfachen Satzstrukturen und dem natürlichen Einbau von Keywords, aus ein sauberes und übersichtliches Layout. 

Das kann die Nutzererfahrung und damit das Ranking Ihrer Website deutlich verbessern.

16. Doppelten Inhalt (Duplicate Content) bereinigen

Doppelte Inhalte verursachen, dass Suchmaschinen wie Google Probleme haben, die richtige Seite zu indexieren. Deshalb werden die Inhalte der betroffenen Seite schlechter gefunden oder gar herausgefiltert. 

Damit eine Webseite keine Ranking-Probleme wegen Duplicate Content hat, muss jede indexierte Seite genügend „Unique Content“ haben. „Unique Content“ sind Inhalte, die nur für eine Seite erstellt wurden und nur auf dieser vorkommen.

17. Überprüfen Sie alte Inhalte

Oft sind alte Inhalte immer noch wertvoll. Eine kleine Überarbeitung lässt sie wieder strahlen.

Überarbeiten Sie alte Inhalte von Zeit zu Zeit und halten Sie diese aktuell, wird das sich positiv auf Ihre Sichtbarkeit auswirken. Besonders bei Themen, die sich stetig weiterentwickeln ist die Aktualität der Inhalte besonders wichtig.

18. Alte Inhalte können Ihren Rankings auch schaden

Führen Sie regelmäßige Audits durch, um festzustellen, ob alte Inhalte aufgefrischt oder entsorgt werden sollten.

Manche Inhalte können schlichtweg irrelevant für Nutzer werden. Das passiert hauptsächlich bei Trend Themen, welche schnell ihre Relevanz verlieren.

Finden Sie solche Seiten auf Ihrer Website, sollten Sie diese entfernen.

19. Erstellen Sie FAQ-Seiten

FAQs sind leicht zu lesen und meistens sehr hilfreich. Das ist gut für die Leser und für Ihre Suchergebnisse. FAQs eignen sich auch gut, um mehr Aufmerksamkeit für Long-Tail-Keywords zu bekommen.

Verwenden Sie ein W-Frage-Tool, um zu sehen, welche Fragen häufig mit Ihren Keywords verbunden sind. Beantworten Sie diese dann mit Ihrem Inhalt.

20. Recyclen Sie Ihren Content

Content, den Sie einmal geschrieben haben, kann auf viele Weisen weiter verwendet werden. Überlegen Sie beispielsweise, ob Ihre Inhalte in einem Video, E-Book oder als Slideshare nützlich sein kann.

Auch für Social Media können häufig Inhalte, die Sie schon einmal gestaltet haben, in abgewandelter Form wieder verwendet werden.

21. Syndizieren Sie Ihren Content

Content-Syndication ist die Veröffentlichung Ihrer Inhalte auf anderen Websites zu Marketingzwecken. Die anderen Websitebetreiber kommen so schnell an neue Inhalte für die eigene Seite und Sie können neues Publikum damit erreichen.

Durch Content-Syndication können Sie die Bekanntheit und Reichweite Ihrer Marke steigern sowie den Traffic auf der eigenen Website erhöhen.

Stellen Sie deshalb möglichst sicher, dass die andere Website den Tag rel=canonical platziert, um Ihre Website als Originalquelle zu kennzeichnen. Außerdem kann es gut sein im Text einen Link auf Ihre Originalseite zu setzen, um nochmal einen Backlink zu generieren.

22. Tools für neue Ideen verwenden

Verwenden Sie Tools wie den Google Search Console, Keyword Planer, Google Trends oder ein W-Fragen Tool zur Themenfindung.

Mithilfe dieser Tools finden Sie einfach passende neue Themen, mit denen Sie den Content Ihrer Website aufwerten können. Sie helfen Ihnen auch frühzeitig Trends zu entdecken, die Sie so als erster behandeln können.

23. Nutzen Sie die Search Console

Nutzen Sie die Search Console, um die tatsächlichen Suchanfragen zu sehen und Ihre Inhalte noch besser auf die Nutzerintentionen auszurichten.

Die Search Console ist ein kostenloser Dienst von Google, mit dem Sie die Präsenz Ihrer Website in den Google-Suchergebnissen beobachten und verwalten sowie eventuelle Fehler beheben können. 

Damit Ihre Website in die Google-Suchergebnisse aufgenommen wird, müssen Sie sich nicht für die Search Console registrieren.

Sie können aber mithilfe der Search Console besser nachvollziehen, wie Ihre Website von Google gesehen wird, und sie bei Bedarf optimieren.

SEO Tipp Google Search Console nutzen

Die Search Console umfasst Tools und Berichte für die folgenden Aktionen:

  • Sicherstellen, dass Google Ihre Website finden und crawlen kann
  • Indexierungsprobleme beheben und die erneute Indexierung von neuen oder aktualisierten Inhalten anfordern
  • Google-Suchanfragedaten für Ihre Website abrufen, um zu sehen, wie oft Ihre Website in der Google-Suche erscheint, welche Suchanfragen zu Ihrer Website führen, wie hoch die Klickrate ist, usw.
  • Benachrichtigungen erhalten, wenn Google auf Ihrer Website Indexierungsfehler, Spam oder andere Probleme findet
  • Anzeigen lassen, welche Seiten auf Ihre Website verlinken
  • Probleme mit AMP-Seiten, der Nutzererfahrung auf Mobilgeräten und mit anderen Suchfunktionen beheben

Für wen ist die Search Console sinnvoll?

Für alle Websiteinhaber! Die Search Console ist für Allrounder und Spezialisten ebenso hilfreich wie für Anfänger und Fortgeschrittene.

Auch wenn Sie die Search Console nicht selbst verwenden, sollten Sie sie kennen, sich mit den Grundlagen der Optimierung Ihrer Website für Suchmaschinen vertraut machen und wissen, welche Funktionen in der Google-Suche verfügbar sind.

Die Search Console hilft Unternehmen, für die Online-Marketing ein Schwerpunkt ist, die Zugriffe auf ihrer Website zu überwachen, das Ranking zu verbessern und fundierte Entscheidungen zur Anzeige der Website in den Suchergebnissen zu treffen. Anhand der Informationen aus der Search Console können Sie die technischen Details der Website korrigieren und in Kombination mit anderen Google-Tools wie Analytics, Google Trends und Google Ads anspruchsvolle Marktanalysen durchführen.

Als Administrator ist Ihnen besonders daran gelegen, dass Ihre Website richtig funktioniert. Mit der Search Console können Sie Server- und Ladefehler sowie Sicherheitsrisiken wie Hacking- und Malware-Angriffe einfach überwachen und in manchen Fällen sogar beheben bzw. abwenden. Sie haben auch die Möglichkeit, Wartungsarbeiten oder Änderungen auf der Website ohne Beeinträchtigung der Websiteleistung in den Suchergebnissen durchzuführen.

Wenn Sie das Markup und/oder den Code für Ihre Website erstellen, können Sie mit der Search Console häufige Probleme wie zum Beispiel Fehler in strukturierten Daten beobachten und beheben.

24. Einzigartige Produktbeschreibungen verfassen

Wenn Sie eine E-Commerce-Website betreiben, erstellen Sie neue und einzigartige Produktbeschreibungen.

Geben Sie den Nutzern alle wichtigen Informationen mit und welche, die über die Informationen direkt vom Hersteller darüber hinaus gehen. So stellen Sie sicher, dass Sie einen Mehrwert bieten.

Das reine kopieren von Hersteller Produktinformationen, wird sie in der Google Suche nicht nach vorne bringen.

25. Schreiben Sie attraktive Seitentitel

Haben Ihre Seiten ansprechende Seitentitel, generieren Sie damit mehr Klicks. Sie können den Seitentitel einer Seite mit der Verpackung eines Produktes vergleichen. 

Ist die Verpackung auffällig und ansprechend, ist man eher dazu geneigt das Produkt zu kaufen. Sind Ihre Seitentitel ansprechend und vielsagend, werden Sie hohe Klickraten generieren.

26. Testen Sie verschiedene Meta-Beschreibungen

Wenn Sie viele Impressionen, aber wenig Klicks haben, testen Sie verschieden Metabeschreibungen, um die Klickrate zu verbessern. 

Verfassen Sie individuelle und relevante Meta-Beschreibungen für jede Seite und überprüfen Sie regelmäßig, ob Sie eventuell Anpassungen vornehmen müssen.

27. Vermeiden Sie Meta-Tag-Trunkierung

Achten Sie beim Schreiben Ihrer Meta-Tags darauf, dass diese nicht zu lang sind und deshalb in den Suchergebnissen abgeschnitten werden. Abgeschnittene Seitentitel oder -beschreibungen reduzieren meistens die Klickrate.

Überprüfen Sie die Länge der Meta-Tags zum Beispiel mit einem Tool wie dem Snippet-Generator von Sistrix oder überprüfen Sie die Anzahl der Zeichen selbst. Beachten Sie dann jedoch, dass auch Leerzeichen mitzählen.

28. Vermeiden Sie Keyword-Kannibalisierung

Haben Sie Seiten, die für dieselben Keywords ranken wollen, dann kann es sein, dass keine der Seiten gut rankt, da Sie sich gegenseitig ausspielen. Das passiert auch, wenn beide Seiten hervorragende Inhalte bieten.

Deshalb sollten Sie überlegen, die Inhalt auf einer Seite zu kombinieren, um die Keyword-Kannibalisierung zu vermeiden.

29. Vergleichen Sie sich mit der Konkurrenz

Finden Sie heraus, ob es fehlende Themen gibt, die Sie zur Aufwertung Ihrer Inhalte hinzufügen könnten.

Analysieren Sie Keywords bei denen Ihre Konkurrenz stärker ist als Sie und warum. So finden Sie neuen Input, um Ihre Website für die Suchmaschine zu optimieren.

30. Setzen Sie Links auf andere relevante Webseiten

Wenn Sie Links auf andere relevante Websites setzen, dann macht das Ihre eigene Seite zu einer wertvolleren und leichter einzuschätzenden Quelle.

Das hilft Ihnen besonders dabei, Ihre Expertise in einem Gebiet noch mehr hervorzuheben. Achten Sie jedoch auf die Qualität der verlinkten Websites. Sie sollten nicht auf Spam Websites verlinken oder Seiten mit unerlaubten Inhalten.

31. Schließen Sie Inhaltslücken auf Ihrer Website

Optimieren Sie die Inhalte, die bereits gut ranken, indem Sie letzte Inhaltslücken finden und mit hochwertigem Content schließen.

Das gibt der Seite eventuell nochmal den letzten Schub und dadurch rankt sie anschließend weiter vorne.

32. Aktualisieren Sie Ihre Inhalte regelmäßig

Halten Sie Ihre Inhalte immer aktuell. Besonders bei schnelllebigen Themen sollten Sie darauf achten, diese aktuell zu halten.

So bleibt Ihre gesamte Website attraktiv und relevant für die Nutzer und auch für Google. Das Aktualisieren von Inhalten ist nämlich auch ein positives Zeichen an die Suchmaschine.

Das Alter einer Website allein ist kein Ranking Kriterium. Aber ist eine Webseite für Google nicht mehr relevant und aktuell, wird sie auch Rankings in den SERPs einbüßen müssen. Damit ältere Webseiten hochwertigen Traffic liefern, ist eine stetige Aktualität und „Frische“ notwendig. Alte Webseiten, die keine Rankings und somit auch kaum organischen Suchtraffic erhalten, sind also nicht überflüssig und sollten auf keinen Fall gelöscht werden. Mit einem SEO-Facelift und der Optimierung dieser Webseiten und Inhalte werden auch ältere Seiten wieder neue Erfolge in Suchergebnissen feiern.

Die SEO-Facelift Checkliste

Finden Sie veraltete Seiten Ihrer Webseite und aktualisieren Sie Ihre Inhalte

  • Bauen Sie neue interne Links von erfolgreichen Inhalten zu diesen Seiten auf
  • Reichen Sie die Überarbeitungen erneut ein und aktualisieren Sie den Zeitpunkt der Neuveröffentlichung
  • Bauen Sie frische externe Links von neuen, thematisch-verwandten Webseiten auf
  • Teilen Sie die neuen Versionen Ihrer Webseiten in Social Media und bauen Sie neue Social Signals auf

Mobile SEO Tipps

Da die Suchanfragen über mobile Endgeräte stetig steigen und Google deshalb mobile Websites priorisiert, sollten auch Sie Ihre Website an die neuen Anforderungen anpassen.

Gerade bei der Optimierung für mobile gibt es einige Aspekte, die beachtet werden müssen und verschiedene Herangehensweisen. Wir haben für Sie einige Tipps zusammengestellt, die Sie berücksichtigen sollten.

33. ‚Mobile-First‘-Ansatz verfolgen

Nutzen Sie das Test-Tool „Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten“ in der Google Suchkonsole, um zu sehen, wie der mobile Such-Agent von Google Ihre mobile Website bewertet.

Testen Sie, wie einfach die Nutzung Ihrer Seite auf einem Mobilgerät für Besucher ist. Geben Sie einfach die URL einer Seite ein und sehen Sie sich die Ergebnisse für Ihre Seite an.

https://search.google.com/test/mobile-friendly

Bei der Mobile First-Indexierung nutzt Google vor allem die mobile Version der Inhalte für die Indexierung und das Ranking. In der Vergangenheit wurde für den Index hauptsächlich die Desktopversion des Seiteninhalts herangezogen, wenn die Relevanz einer Seite für die Anfrage eines Nutzers bewertet werden sollte. Da die meisten Nutzer mittlerweile aber über Mobilgeräte auf die Google-Suche zugreifen, crawlt und indexiert der Googlebot in Zukunft hauptsächlich Seiten mit dem Smartphone-Agent.

Ab dem 1. Juli 2019 ist die Mobile First-Indexierung standardmäßig für alle neuen Websites aktiviert (also für diejenigen, die neu im Web sind oder in der Google-Suche zuvor unbekannt waren). Bei älteren oder bestehenden Websites prüfen und bewerten wir Seiten weiterhin anhand der in diesem Leitfaden beschriebenen Best Practices. Wir benachrichtigen Websiteinhaber über die Search Console, an welchem Datum ihre Website auf die Mobile First-Indexierung umgestellt wurde.

https://developers.google.com/search/mobile-sites/mobile-first-indexing

34. Ziehen Sie AMP & PWA in Betracht

Nutzen Sie Google Accelerated Mobile Pages (AMP) oder Progressive Web Apps (PWAs), um Ihr Angebot für Mobilgeräte zu optimieren.

AMP ist ein Webkomponenten-Framework, mit dem Sie ganz einfach nutzerorientierte Websites, Stories, E-Mails und Werbeanzeigen erstellen können.

Eine Progressive Web App (PWA) ist eine Website, die zahlreiche Merkmale besitzt, die bislang nativen Apps vorbehalten waren. Sie kann daher auch als Symbiose aus einer responsiven Webseite und einer App beschrieben werden. Progressive Web Apps können wie eine Webseite mit HTML5, CSS3 und JavaScript erstellt werden. Zusätzlich dienen sogenannte Service Worker durch optimiertes Caching den Offline-Funktionalitäten. Zur Kommunikation zwischen Webclient und Webserver ist das HTTPS-Protokoll vorgeschrieben.

Mehr und mehr Menschen nutzen das Smartphone, um auf das Internet zuzugreifen. In Deutschland betraf der Anteil der Internetnutzer via Smartphone schon im Jahr 2014 etwa 69 % aller Internetnutzer. Bisher bestand das Problem für Webseitenbetreiber darin, dass sowohl eine responsive oder mobile Webseite als auch zusätzlich eine native App entwickelt werden musste, wollte man sich am Markt behaupten. Eine PWA soll die doppelte Entwicklung überflüssig machen, da sie wie eine Webseite mittels URL aufgerufen werden kann und gleichzeitig Offline-Funktionalitäten bereitstellt.

35. Nutzen Sie Responsive Webdesign

Responsives Webdesign ist eine Methode, bei der vom Server jeweils derselbe HTML-Code an alle Geräte gesendet und dann mithilfe von CSS die Darstellung der Seite auf dem jeweiligen Gerät angepasst wird.

Diese Konfiguration wird in der Regel durch die Algorithmen von Google automatisch erkannt. Voraussetzung ist, dass alle Googlebot-User-Agents berechtigt sind, die Seite und ihre Assets, also CSS, JavaScript und Bilder, zu crawlen.

https://developers.google.com/search/mobile-sites/mobile-seo/responsive-design

36. Meta-Beschreibungen anpassen

In den mobilen Suchergebnissen werden längere Meta-Beschreibungen häufig abgeschnitten. Aber auch in den Desktop-Ergebnissen werden die Beschreibungen immer kürzer.

Um zu vermeiden, dass Nutzer nur die Hälfte Ihrer Beschreibungensehen können, sollten Sie diese unbedingt anpassen.

Präzise und kurze Meta-Beschreibungen sind leichter zu erfassen, werden in den SERPs komplett angezeigt und können so die Click-Through-Rate auf Mobilgeräten erhöhen.

Tipps für technisches SEO

Neben den Inhalten Ihrer Website müssen Sie sich auch um die technischen Aspekte kümmern, wenn Sie ganz vorne in den Suchergebnissen erscheinen wollen.
 
Wir haben für Sie einige Tipps für das technische SEO zusammengestellt, die Sie auf jeden Fall nicht außer Acht lassen sollten, wenn Sie Ihrer Seite optimieren.

37. Kontrollieren Sie die Indexierung Ihrer Seiten

Stellen Sie mit der Search Console sicher, dass Ihre Seiten indexiert sind. Können Ihre Seiten nicht indexiert werden, erscheinen sie auch nicht in den Google Suchergebnissen.

Um zu vermeiden, dass Ihre Seiten nicht indexiert werden können, achten Sie zuerst darauf, dass diese auch vollständig vom Google-Bot gecrawlt werden kann. 

Dafür ist die unter anderem Seitenstruktur wichtig, dass es keine Weiterleitungsschleifen gibt und dass der Crawler nicht blockiert wird.

Um die Indexierbarkeit Ihrer Website zu beeinflussen, sollten Sie auf ausreichend interne Verlinkungen achten, regelmäßig den Content aktualisieren und die Ladezeit der Seite optimieren. Um dem Google-Bot bei der Indexierung Ihrer Website zu helfen, reichen Sie in der Google Search Console eine Sitemap ein.

38. Nutzen Sie HTTPS

2014 hat Google HTTPS als Ranking-Signal bestätigt. Google Chrome zeigt seinen Nutzern bei HTTP an, dass die Verbindung zur Website nicht sicher ist. 

Mit HTTPS zeigen Sie Google und den Nutzern Ihrer Website, dass das Browsen Ihre Seite sicher ist.

39. Ändern Sie die internen Links für HTTPS

Google behandelt HTTP und HTTPS URLs als zwei verschiedene Domains. Deshalb sollten Sie diese Änderung als Umzug Ihrer Domain betrachten. 

Bevor Sie von HTTP auf HTTPS migrieren, sollten Sie daher die internen Links auf HTTPS ändern. Das verhindert, dass der Crawler noch über unsichere Links stößt und verbessert Ihre Ladezeit.

40. Verwenden Sie rel=canonical

Stellen Sie sicher, dass alle Seiten, die über mehrere URLs erreicht werden können, den Tag rel=canonical haben, der Google auf die jeweilige Hauptseite leitet.

Das gilt beispielsweise, wenn Ihre Website mit und ohne Eingabe des www erreichbar ist oder ähnliche Szenarios.

So vermeiden Sie, dass Google wegen Duplicate Content Schwierigkeiten hat, Ihre Seiten zu indexieren.